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Corona: RKI meldet 198.583 Neuinfektionen – Inzidenz steigt

| Lesedauer: 24 Minuten
Lockdown in Shanghai: Behörden vermelden weitere Corona-Tote

Lockdown in Shanghai: Behörden vermelden weitere Corona-Tote

Seit Beginn des Lockdowns in Shanghai ist die Zahl der Corona-Toten dort auf mindestens zehn gestiegen. Die Metropole ist seit Ende März abgeriegelt. Etwa 25 Millionen Menschen dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

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Am Mittwoch meldet das RKI fast 200.000 Corona-Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt damit wieder leicht an. Mehr Nachrichten im Blog.

  • Maskenpflicht in Spanien ist weitgehend beendet
  • Das RKI meldet am Mittwoch fast 200.000 Neuinfektionen – die Inzidenz steigt damit wieder an
  • Die USA, Deutschland und weitere Staaten laden zu einem internationalen Krisengipfel zur Corona-Pandemie
  • Eine Richterin in den USA hat die Maskenpflicht im ÖPNV für ungültig erklärt
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Berlin. Der Abwärtstrend bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz ist vorerst gestoppt. Am Mittwoch stieg die Inzidenz wieder leicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 688,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 669,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1044,7 (Vormonat: 1708,7).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 22.483 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 198.583 registrierte Ansteckungen. Jedoch dürften wegen des Osterwochenendes nun Fälle nachgemeldet werden. Dementsprechend könnten die Fallzahlen sinken, obwohl sich mehr Menschen anstecken.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sorgte derweil hat mit Aussagen über mögliche "Killervarianten" des Coronavirus für Entrüstung gesorgt. Virologen wie Hendrick Streeck sehen zwar ebenfalls die Gefahr, dass sich tödlichere Varianten des Omikron-Typs entwickeln, kritisieren Lauterbach jedoch für seine drastische Wortwahl.

Corona-News von Mittwoch, 20. April: Ende des Newsblogs

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Israel hebt Maskenpflicht in Corona-Pandemie fast komplett auf

12.50 Uhr: Wegen eines starken Rückgangs der Corona-Neuinfektionen hebt Israel die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen fast komplett auf. Nur noch an Orten mit einem hohen Infektionspotenzial wie Krankenhäusern, Seniorenheimen und in Flugzeugen müssten Masken getragen werden, teilten Ministerpräsident Naftali Bennett und Gesundheitsminister Nitzan Horowitz am Mittwoch mit. Dies gelte zudem für Menschen auf dem Weg in die Quarantäne. Die Regelung gelte von Samstagabend an.

Das Gesundheitsministerium meldete am Mittwoch 4583 neue Fälle für das 9,4-Millionen-Einwohner-Land. Rund 64 Prozent der Bevölkerung gelten demnach als vollständig geimpft. Noch Ende Januar registrierten die Behörden teils mehr als 85.000 neue Fälle täglich. Bereits im Juni vergangenen Jahres hatte Israel die Maskenpflicht in Innenräumen aufgehoben - allerdings nur kurzzeitig, da die Infektionszahlen wieder deutlich anstiegen.

Xavier Naidoo: "Habe Dinge gesagt und getan, die ich heute bereue"

9.30 Uhr: Sänger Xavier Naidoo hat in einer Videobotschaft auf Youtube zugegeben, sich in Verschwörungserzählungen verrannt zu haben. "Ich habe mich Theorien, Sichtweisen und teilweise auch Gruppierungen geöffnet, von denen ich mich ohne Wenn und Aber distanziere und lossage", sagte der 50-Jährige in dem etwas mehr als dreiminütigen Video mit dem Titel "#OneLove", das am Dienstag auf seinem Youtube-Kanal veröffentlicht wurde. Er sei von Verschwörungserzählungen "geblendet" gewesen, habe diese nicht genug hinterfragt und sich "zum Teil instrumentalisieren" lassen. "Das habe ich leider jetzt erst erkannt. Ich habe Dinge gesagt und getan, die ich heute bereue", sagte der aus Mannheim stammende Musiker weiter.

Xavier Naidoo trat in den vergangenen Jahren mit sogenannten Reichsbürgern auf, verbreitete Theorien der QAnon-Bewegung und machte umstrittene Äußerungen zu der Corona-Pandemie. Textzeilen brachten ihm Rassismus-Vorwürfe ein, die der Sänger selbst zurückwies.

Maskenpflicht in Spanien weitgehend beendet

8.42 Uhr: Nach knapp zwei Jahren ist die Maskenpflicht zur Eindämmung der Corona-Pandemie in dem bei Deutschen beliebten Urlaubsland Spanien Vergangenheit. Seit Mittwoch gilt sie nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Altenheimen und Gesundheitseinrichtungen. Experten riefen die Bevölkerung jedoch dazu auf, weiterhin vorsichtig zu sein und den Mund-Nasenschutz bei schlecht belüfteten Innenräumen und in vollen Fußgängerzonen weiter freiwillig aufzusetzen.

Das Kabinett in Madrid hatte die Abschaffung der Maskenpflicht am Dienstag beschlossen. Die Gefahr, die vom Coronavirus ausgehe, habe "deutlich abgenommen", betonte Gesundheitsministerin Carolina Darias nach der Sitzung. Das sei nicht zuletzt der hohen Impfquote in dem von der Pandemie im Frühjahr 2020 besonders schwer getroffenen Land zu verdanken.

Zunehmend Ermittlungen wegen Betrugs mit Corona-Teststellen

8.29 Uhr: Die Polizei in Niedersachsen ermittelt zunehmend wegen des Verdachts auf Betrug mit Corona-Teststellen. In den ersten drei Monaten 2022 lagen die Fallzahlen im "unteren zweistelligen Bereich", wie das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen auf dpa-Anfrage mitteilte. Es handele sich um vorläufige Zahlen aus der Eingangsstatistik. 2021 gab es etwas weniger Ermittlungsverfahren wegen Betrugsstraftaten von Corona-Testzentren, wie ein LKA-Sprecher sagte. Er sprach von Zahlen im "niedrigen zweistelligen Bereich" im gesamten vergangenen Jahr. Gründe für die gestiegene Zahl der Ermittlungsverfahren seien ihm nicht bekannt. Möglicherweise habe es mehr Kontrollen gegeben.

Dehoga zieht gemischte Bilanz für Ostern – Aufwärtstrend sichtbar

4.12 Uhr: Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga in Sachsen-Anhalt sieht wieder eine deutliche Belebung in den Gastwirtschaften des Landes. "Mit den Lockerungen kehrt spürbar Normalität in die Betriebe zurück", sagte Dehoga-Präsident Michael Schmidt. Es sei ein größtenteils gutes Ostergeschäft gewesen. Trotzdem sei die Nachfrage weit entfernt vom Normalniveau. Das Ostergeschäft habe etwa bei einer 80-prozentigen Auslastung im Vergleich zu Ostern 2019 gelegen, schätzte Schmidt.

Corona-News von Dienstag, 19. April: Polen will keine weiteren Corona-Impfdosen mehr abnehmen

18.59 Uhr: Angesichts eines Bergs von ungenutzten Impfdosen will Polen keine weiteren Vakzine mehr abnehmen. Sein Land habe die EU und das Pharmaunternehmern Pfizer Ende vergangener Woche unter Berufung auf die Härtefallklausel darüber informiert, dass es weitere Lieferungen und Zahlungen verweigere, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski am Dienstag dem Nachrichtensender TVN24.

Seinen Worten zufolge hat Polens Ansinnen bereits einen Rechtsstreit ausgelöst. Gleichzeitig sagte er, die EU-Kommission habe die Verträge mit den Impfstoff-Herstellern unterzeichnet, Polen aber sei nicht direkt an dem Vertrag beteiligt.

Johnson bittet in "Partygate"-Affäre vor dem Parlament um Verzeihung

18.52 Uhr: Der britische Premierminister Boris Johnson hat in der "Partygate"-Affäre erneut um Verzeihung gebeten. Die britische Öffentlichkeit könne zurecht "etwas Besseres von ihrem Premierminister erwarten", sagte der Regierungschef in seiner ersten Parlamentsansprache, seit vor rund einer Woche in der Affäre um illegale Feiern in Corona-Zeiten ein Bußgeld gegen ihn verhängt worden war.

Er sei damals nicht davon ausgegangen, dass er etwas Falsches tue, bekräftigte Johnson. "Das war mein Fehler und ich entschuldige mich vorbehaltlos dafür."

Spanien schafft Maskenpflicht ab Mittwoch weitgehend ab

17.31 Uhr: In dem bei deutschen Urlaubern beliebten Land Spanien muss man ab dem morgigen Mittwoch fast nirgendwo mehr eine Corona-Schutzmaske tragen. Das entsprechende Dekret wurde am Dienstag vom Kabinett in Madrid gebilligt. Somit entfällt nach rund zwei Jahren die Maskenpflicht in nahezu allen geschlossenen öffentlichen Räumen. Nur in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Krankenhäusern, Gesundheitszentren und Altenheimen wird die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorerst noch aufrechterhalten.

Die Gefahr, die vom Coronavirus ausgehe, habe "deutlich abgenommen", erklärte Gesundheitsministerin Carolina Darias vor Journalisten nach der Kabinettssitzung. Das sei nicht zuletzt der hohen Impfquote in dem von der Pandemie im Frühjahr 2020 besonders schwer getroffenen Land zu verdanken. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Spanien am Dienstag bei knapp 257 (Deutschland: 669). Rund 85 Prozent der Bevölkerung hat eine Grundimmunisierung erhalten. In Deutschland sind es ungefähr 76 Prozent.

Lauterbachs Warnung vor "Killer-Variante" des Coronavirus sorgt für breite Kritik

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat mit seiner Warnung vor einer im Herbst drohenden "Killer-Variante" des Coronavirus breite Kritik in Politik und Fachkreisen ausgelöst. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sprach von "düsteren Prophezeiungen", mit denen die Menschen verunsichert würden.

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck sagte, eine Variante so ansteckend wie Omikron und so gefährlich wie Delta sei zwar "nicht unmöglich", doch sei dies "noch lange keine 'Killer-Variante'". Die hohe Immunitäts-Quote in Deutschland widerspreche Lauterbachs Prognose. Es gebe hierzulande eine hohe Impfquote sowie etliche Genesene und "damit einen guten Basis-Schutz".

Johnson & Johnson senkt Prognose

14.54 Uhr: Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) blickt nach den ersten drei Monaten etwas verhaltener auf das laufende Jahr. Das Management senkte sowohl die Erwartung für den bereinigten Gewinn je Aktie als auch für den Umsatz.

Angesichts des weltweiten Angebotsüberhangs und der unsicheren Nachfrage setze J&J außerdem die Umsatzprognose für seinen Covid-19-Impfstoff aus, teilte das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick (US-Bundesstaat New Jersey) mit. Dies habe aber keine Auswirkungen auf das operative Ergebnis pro Aktie.

Corona-Welle in Shanghai: Erneut sieben Tote gemeldet

10.30 Uhr: In der Corona-Welle in Shanghai sind erneut sieben Tote im Zusammenhang mit Covid-19-Infektionen gemeldet worden. Wie die Behörden nach Angaben von Staatsmedien vom Dienstag berichteten, seien es Patienten zwischen 60 und 101 Jahren mit Vorerkrankungen gewesen. Nach der Aufnahme ins Krankenhaus habe sich ihr Zustand deutlich verschlechtert. Am Vortag hatten die Behörden bereits berichtet, dass drei ältere Patienten ebenfalls mit Vorerkrankungen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben seien.

Die ostchinesische Hafenmetropole steht im Zentrum des größten Corona-Ausbruchs in China seit Beginn der Pandemie vor gut zwei Jahren. Seit Ende März herrscht in Shanghai ein weitgehender Lockdown. Die meisten der 26 Millionen Einwohner dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Trotzdem gibt es täglich rund 20 000 neue Infektionen, meist aber asymptomatisch. Bis zu dieser Woche waren noch keine Toten in Shanghai berichtet worden. Lesen Sie dazu auch: Corona-Lockdown in Shanghai – "Wo ist die Partei jetzt?"

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 669,9

5.39 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter gesunken. Sie liege nun bei 669,9, am Vortag waren es 808,8.

Das RKI registrierte außerdem 22.483 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 140.307 Fälle weniger als am Dienstag vor einer Woche, als 162.790 positive Tests gemeldet wurden. Insgesamt liegt damit in Deutschland die Zahl der bestätigten Infektionen bei mehr als 23,4 Millionen.

Intensivmediziner: Keiner weiß, wie sich Corona entwickelt

Intensivmediziner waren vor Prognosen über die Entwicklung des Corona-Virus. "Keine Expertin und kein Experte kann derzeit sicher sagen, welche Variante wir im Herbst bekommen", sagte Stefan Kluge, Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) unserer Redaktion. Gleichzeitig könne nicht ausgeschlossen werden, "dass im Herbst wieder Varianten kommen, die schwerer krankmachen".

Eine Corona-Variante als "Killer-Variante" zu bezeichnen sei "unpassend", sagte Kluge. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte zuvor vor einer möglichen "Killervarianten" des Coronavirus zum Herbst gewarnt. Die Warnung hatte ihm viel Kritik eingebracht.

Corona-News von Montag, 18. April: US-Richterin hebt Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln auf

  • In den USA hat eine Bundesrichterin die landesweite Corona-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln für ungültig erklärt. Die nationale Gesundheitsbehörde CDC habe mit der entsprechenden Verfügung ihre Befugnisse überschritten, heißt es in der am Montag veröffentlichten Entscheidung der Richterin aus dem Bundesstaat Florida. Das Verfahren für solche Vorschriften sei nicht eingehalten worden. Das Gericht in Tampa hob die Regelung auf und verwies sie zurück an die Gesundheitsbehörde. Zunächst blieb unklar, welche unmittelbaren Folgen die Entscheidung hat.
  • Kurz vor Aufhebung der Maskenpflicht in Schottland hat sich Regierungschefin Nicola Sturgeon noch eine Rüge der Polizei eingehandelt. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie die 51-Jährige am Samstag in der Stadt East Kilbride ohne Maske einen Friseursalon besuchte. Am Wochenende galt in Schottland für Geschäfte und Restaurants noch Maskenpflicht. Seit Ostermontag ist dies nur noch eine Empfehlung.
  • Die USA, Deutschland und weitere Staaten laden im Mai zu einem zweiten internationalen Online-Gipfel zur Corona-Pandemie. Man rufe Staats- und Regierungschefs, Mitglieder der Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen und den privaten Sektor auf, neue Verpflichtungen einzugehen, um die Welt zu impfen, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses am Montag. Zu den Gastgebern des Gipfels zählen neben den USA und Deutschland, das in diesem Jahr die G7-Präsidentschaft inne hat, auch Belize, Indonesien und Senegal. Der Gipfel soll am 12. Mai stattfinden.
  • Mit seiner Warnung vor einer möglichen "Killervariante" des Coronavirus stößt Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf scharfe Kritik. Lesen Sie hier, welche seiner Kolleginnen und Kollegen Lauterbach nun kritisieren.
  • Italiens Regierungschef Mario Draghi hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der 74-Jährige habe ein positives Testergebnis auf Covid-19 erhalten und keine Symptome der Krankheit, teilte die italienische Regierung am Ostermontag mit. Der parteilose Ministerpräsident der Mehrparteienregierung werde in dieser Woche deshalb nicht wie geplant in die afrikanischen Länder Angola und die Republik Kongo reisen, hieß es weiter.
  • Die AfD hat die geplante Ausgestaltung des Pflegebonus scharf kritisiert. Konkret geht es um eine Formulierung in der Begründung zum dazu vorliegenden Gesetzentwurf für den Bereich der Pflegeheime: "Keine Sonderleistung erhalten Beschäftigte, die aufgrund eines Tätigkeitsverbots nach § 20a Absatz 5 des Infektionsschutzgesetzes zum Stichtag am 30. Juni 2022 zwar beschäftigt, aber nicht tatsächlich tätig sind", heißt es dort.
  • Am Montag hat zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren wieder ein Kreuzfahrtschiff in Australien angelegt. Flankiert von Schleppern mit Wasserfontänen lief die "Pacific Explorer" in den Hafen von Sydney ein, am Bug ein großes Transparent mit der Aufschrift "Wir sind zu Hause". Australien hatte Kreuzfahrtschiffe im März 2020 wegen eines Corona-Ausbruchs auf einem Schiff aus seinen Gewässern verbannt.
  • Fast ein Drittel der Menschen in Deutschland fühlt sich einer Krankenkassenumfrage zufolge weniger fit als vor der Corona-Pandemie. Nur knapp ein Fünftel bezeichnet sich als fitter, wie aus der Studie "Fitness 2022" der Krankenkasse pronova BKK hervorgeht. Dafür seien 1000 Menschen ab 18 Jahren im Januar 2022 repräsentativ befragt worden.
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 808,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 834,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1080,0 (Vormonat: 1706,3).
  • Shanghai hat die ersten drei Toten durch das Coronavirus in dem jüngsten Ausbruch in der ostchinesischen Hafenstadt gemeldet. Wie die Stadtregierung am Montag mitteilte, handelte es sich um drei ältere Patienten, die auch anderweitig krank gewesen seien. Ihr Alter wurde mit 89 bis 91 Jahre angegeben.

Corona-News von Sonntag, 17. April: Studie: Diese Menschen sind weniger anfällig für eine Corona-Infektion

  • Warum sind manche Menschen weniger anfällig für eine Infektionen mit dem Coronavirus? Eine Studie hat sich damit befasst - und ist zu einer interessanten Erkenntnis gekommen. Lesen Sie mehr dazu hier: Corona: Genetische Mutationen schützen wohl vor Infektion
  • Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnte, die Abstände, in denen neue Varianten die alten ablösten, würden immer kürzer. "Das bedeutet, dass wir uns immer schlechter auf die Mutationen vorbereiten können. Es ist durchaus möglich, dass wir eine hochansteckende Omikron-Variante bekommen, die so tödlich wie Delta ist. Das wäre eine absolute Killervariante."
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 834,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 876,5 gelegen

Corona-News von Samstag, 16. April: Zwei chinesische Omikron-Impfstoffe für klinische Prüfung genehmigt

  • Zwei chinesische Impfstoffkandidaten sind in Hongkong für klinische Studien zugelassen worden. Wie das Pekinger Pharmaunternehmen Sinovac Biotech mitteilte, handelt es sich dabei um einen auf inaktivierten Viren basierenden Totimpfstoff, der speziell zum Schutz gegen die Omikron-Variante entwickelt wurde. Mehr dazu: China testet zwei Omikron-Impfstoffe an Menschen
  • Zwei Mal wurde das berühmte Coache