Nachwuchs

Schlagerstar Helene Fischer hat ein Weihnachts-Baby bekommen

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Oliver Stöwing
Helene Fischer: 2022 kommt das Mega-Event

Helene Fischer: 2022 kommt das Mega-Event

Helene Fischer ist wieder da - 2022 dann auch endlich wieder auf einer Bühne in Deutschland. Nach ihrer Single “Vamos a Marte” können sich Fischer-Fans jetzt auf ein langersehntes Live-Konzert der Sängerin freuen.

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Helene Fischer hat ein Mädchen bekommen. Wo sich die Familie jetzt aufhält und wie der Star sein Glück mit den Fans teilen könnte.

Berlin. 
  • Schlagerstar Helene Fischer ist Mutter geworden
  • Sie hat laut Medienberichten um die Weihachtsfeiertage ein Mädchen zur Welt gebracht
  • Noch hat ihr Management die Geburt nicht bestätigt

Die Königin der Weihnachtsshows im Fernsehen hat nun ein Weihnachts-Baby bekommen – das berichtet die „Bild“. Um die Feiertage herum sei Helene Fischer (37) Mutter eines Mädchens geworden. Es ist das erste Kind für Deutschlands erfolgreichste Sängerin und ihren Lebensgefährten, den Artisten Thomas Seitel (36). Helene Fischers Management äußerte sich zunächst nicht. Die junge Familie residiert in einer Villa am Ammersee in Oberbayern. Für Fischers Eltern ist es das vierte Enkelkind.

Erstmals öffentlich über ihre Schwangerschaft sprach Helene Fischer im November beim Revival von „Wetten, dass..?“ im ZDF. So richtig wohl fühlte sie sich dabei nicht. Doch sie wusste: Thomas Gottschalk, Moderator der größten Show, die es je im deutschen Fernsehen gab, ist kein Gastgeber, der sich von Managements einen Erlass mit Tabufragen vorlegen lässt.

Helene Fischer: Schwangerschaft zunächst geheim gehalten

Dass er sie dann ausgerechnet danach fragte, ob sie sich Gedanken um Schwangerschaftspfunde macht, empfanden viele Zuschauer als aus der Zeit gefallen. Fischers Antwort: „Ehrlich gesagt, habe ich mir da noch gar nicht so viele Gedanken gemacht.“

Die Schwangerschaft bedeutete eine Zäsur in der Karriere von Helene Fischer. In ihrem Kosmos lief stets alles präzise ineinander, ihr Image war eine perfekte Inszenierung, ihre Postings bei Instagram oder ihre Statements lasen sich wie von Diplomaten redigiert. Ihr Umfeld schien bedingungslos loyal. Es gab keine Whistleblower, kein „Helene-Leaks“, keinen Skandal.


Und dann entstand doch eine undichte Stelle in ihrer Entourage, durch welche die Nachricht über ihre Schwangerschaft ihren Weg in die Öffentlichkeit fand. „Wir haben es bewusst lange zurückgehalten und es zuerst nur mit den allerwenigsten geteilt – in den Familien“, sagte sie der „Zeit“. Ein paar wenige habe sie danach noch einweihen müssen.

Das Baby ist eine Herausforderung für die diskrete Helene Fischer

„Was mich dann wahnsinnig enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass mich wohl jemand verraten haben muss. Und ich kann mir bis heute nicht vorstellen, wer das sein könnte. Da muss es jemanden geben in unserem Umfeld, der plaudert.“

Den diskreten Star stellt das Baby nun vor eine neue Herausforderung. „Wenn Stars Kinder bekommen, öffnet das immer die Herzen des Publikums. Eine neue Dimension, eine neue Seite kommt zum Image hinzu“, erklärt PR-Expertin Tina Schürmann, die mit ihrer Firma Image-Strategien für Prominente entwickelt.

„Die Fans freuen sich und ihr Star wird nahbarer, menschlicher, allerdings auch verletzlicher.“ Sie versteht, dass Stars die Persönlichkeitsrechte ihrer Kinder schützen wollen – notfalls auch juristisch.

Wie Helene ihren Fans das Baby zeigen könnte

„Da Helene jedoch eine so große Fangemeinde hat und auf der Bühne mit ihren Fans bereits Emotionen und Sorgen teilte, wäre es für diese ein Schlag ins Gesicht, sie nun ganz außen vor zu lassen. Ein kleiner Post auf Instagram mit Füßen oder Händen des Babys ohne Gesicht und einem kurzen Statement dazu, halte ich für eine gute Lösung.“

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„Ich bin mir sicher, dass auf dem nächsten Album, bei den nächsten Konzerten oder einem anderen Auftritt etwas zum Thema kommen wird“, sagt Sat.1-Promi-Expertin Vanessa Blumhagen (Buch: „Mein Leben mit Hashimoto“) . „Ein Kinderlied, eine Bemerkung, ein Statement. Aber ich finde nicht, dass sie verpflichtet ist, ihren Fans und der ganzen Welt ihr Kind zu zeigen.“ Helene Fischer sollte genau bei ihrem privaten Kurs bleiben: „Große Stars waren immer schon auch ein bisschen geheimnisvoll.“