Corona-Pandemie

Booster-Impfung: Darf man mit der Kreuzimpfung ins Ausland?

Tobias Eßer
WHO: Impfstoffe helfen wohl auch gegen Omikron-Variante

WHO: Impfstoffe helfen wohl auch gegen Omikron-Variante

Die WHO hält es für unwahrscheinlich, dass die neue Omikron-Variante des Coronavirus den Schutz von Impfstoffen komplett aushebeln könnte. Bei bisherigen Varianten hätten die Vakzine auch geholfen, erklärt die WHO.

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Winterzeit ist auch Ferienzeit. Aber akzeptieren andere Länder auch den Impfschutz, wenn man mit verschiedenen Vakzinen geimpft wurde?

Berlin. Wenn Winter- und Weihnachtsferien anstehen, fragen sich viele Menschen, wo sie ihren Urlaub verbringen möchten. Skiurlaub erfreut sich großer Beliebtheit, ebenso wie die Flucht vor dem grauen Wetter nach Italien oder die Fernreise in die USA.

Während der Corona-Pandemie stellt sich Reisewilligen bei der Ferienplanung allerdings eine wichtige Frage: Akzeptieren andere Länder den Impfschutz, auch wenn man bei der Booster-Impfung einen anderen Impfstoff als bei der Grundimmunisierung bekommen hat?

Corona: EMA empfiehlt Kreuzimpfung beim Boostern

In der Europäischen Union ist die Sache eindeutig. Am Dienstag stimmte die Europäische Arzneimittelbehörde EMA dem Einsatz verschiedener Corona-Vakzine bei Erstimpfung und Auffrischung zu. Die Immunantwort des Körpers sei genauso gut oder gar noch besser als beim Einsatz des gleichen Vakzins.

Das gilt auch für Reisende, die den Winter lieber in den Vereinigten Staaten oder in Großbritannien verbringen. Auch dort ist der Einsatz abweichender zugelassener Impfstoffe beim Boostern möglich. (mit dpa)