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Corona: Prinzessin Beatrix trotz Dreifach-Impfung infiziert

| Lesedauer: 37 Minuten
Merkel ruft in letztem Podcast erneut zum Impfen auf

Merkel ruft in letztem Podcast erneut zum Impfen auf

In ihrem letzten Podcast als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel (CDU) die Menschen in Deutschland noch einmal eindringlich zum Impfen aufgerufen. "Lassen Sie sich impfen!", sagte Merkel. "Egal, ob Erstimpfung oder Booster: Jede Impfung hilft."

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Die niederländische Prinzessin Beatrix hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das RKI meldet die aktuellen Zahlen. Mehr im Blog.

Berlin. 
  • Am Sonntagmorgen hat das RKI aktuelle Corona-Zahlen veröffentlicht – die Inzidenz ist leicht gesunken
  • Die niederländische Prinzessin Beatrix hat sich trotz dreifacher Impfung mit dem Coronavirus infiziert
  • Ralph Brinkhaus, Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, fordert eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen
  • Polen und die Schweiz gelten seit heute als Corona-Hochrisikogebiete – die Verbreitung der Omikron-Variante soll damit eingedämmt werden
  • Jens Spahn warnt davor, dass die Klinikbelastung um Weihnachten ihren Höhepunkt erreichen wird
  • Deutschland hat die Zahl von sechs Millionen registrierten Ansteckungen seit Pandemie-Beginn überschritten

Berlin. Die Corona-Lage in Deutschland ist dramatisch. Bund und Länder greifen deshalb entschiedener durch. Beim Corona-Gipfel am Donnerstag wurden verschärfte Maßnahmen beschlossen. Wie unter anderem Angela Merkel und Olaf Scholz bekannt gaben, greift bundesweit sowohl im Einzelhandel als auch im Freizeit- und Kulturbereich eine strikte 2G-Regel.

Ungeimpfte müssen ihre Kontakte außerdem stark reduzieren – neben dem eigenen Haushalt dürfen sie nur höchstens zwei weitere Personen eines Haushalts treffen, Kinder unter 14 Jahren ausgenommen. Bei Treffen von ausschließlich geimpften und genesenen Personen sind im Innenbereich Ansammlungen von bis zu 50 Personen erlaubt.

Außerdem wurden Maßnahmen für Clubs und Diskotheken, Silvester, Großveranstaltungen und Schulen beschlossen. In den Beratungen wurde auch eine allgemeine Impfpflicht thematisiert. Diese Maßnahme soll im Bundestag diskutiert und entschieden werden. Die Vorschrift könnte ab Februar 2022 umgesetzt werden.

Corona: RKI meldet aktuelle Corona-Zahlen

Die Zahl der binnen eines Tages an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Corona-Neuinfektionen lag am Sonntagmorgen bei 42.055 Fällen binnen 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 439,2 an. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 442,7 gelegen. Im Vormonat hatte der Wert bei 183,7 gelegen. Lesen Sie dazu: Corona in Deutschland: Fallzahlen und Hospitalisierungsrate

Corona-News von Sonntag, 5. Dezember: Niederländische Prinzessin Beatrix mit Corona infiziert

10.30 Uhr: Die niederländische Prinzessin Beatrix hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die ehemalige Königin habe aber nur milde Erkältungssymptome, wie das Königshaus in Den Haag am gestern Abend mitteilte.

Erst am Montag war die 83-Jährige von einem viertägigen Arbeitsbesuch auf der niederländischen Karibikinsel Curaçao zurückgekehrt. Dort erzählte sie Reportern, dass sie bereits drei Mal gegen das Corona-Virus geimpft wurde. Personen, die mit Prinzessin Beatrix in engem Kontakt gewesen seien, würden informiert, hieß es aus dem Königshaus.

Ärztepräsident fordert Verkürzung der Booster-Pause

9.52 Uhr: Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat für eine kürzere Impfpause beim Boostern geworben. "Es spräche nichts gegen eine Verkürzung der Frist von sechs auf fünf Monate, wenn denn wirklich genug Impfstoff zur Verfügung gestellt wird wie versprochen", sagte der Präsident der Bundesärztekammer am Samstag der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Bleibe es bei den sechs Monaten, müssten mehr als zwölf Millionen Menschen bis zum 1. Januar auf die Auffrischungsimpfung warten: "Das wäre eine unnötige Bremse."

Auffrischungsimpfungen sind Reinhardt zufolge dringend notwendig, um die vierte Welle zu brechen. „Je mehr Menschen geboostert sind, desto weniger Impfdurchbrüche und Schwerkranke wird es geben. In Israel hat die frühe Boosterkampagne maßgeblich dazu beigetragen, die Inzidenzen schnell zu senken.“

Röttgen: Impfverweigerer spalten Gesellschaft mehr als Corona-Impfpflicht

8.47 Uhr: Gegner der Corona-Impfungen sind nach Ansicht des CDU-Vorsitzkandidaten Norbert Röttgen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft als staatliche Maßnahmen wie die Impfpflicht. "Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Die geplante allgemeine Corona-Impfpflicht bezeichnete Röttgen als rechtlich haltbar. "In der Abwägung zwischen der nicht unbeachtlichen Eingriffsschwere und Schadensabwägung für die Gesellschaft ist sie verfassungsrechtlich klar zu rechtfertigen", sagte er dem RND. "Die Nicht-Impfung hat so viel Krankheit und Tod zur Folge."

Brinkhaus will Kontaktbeschränkungen auch für Corona-Geimpfte

7.45 Uhr: Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, hat eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen gefordert. "Es ist wichtig, die Kontakte noch weiter zu reduzieren", sagte er dieser Redaktion. "In Gebieten mit hohen Inzidenzen muss man auch über befristete Kontaktbeschränkungen für Geimpfte nachdenken." Er befürchte, dass die Beschlüsse der jüngsten Corona-Runde von Bund und Ländern "nicht reichen, um die Welle zu brechen und die Zahlen schnell wieder nach unten zu treiben".

Brinkhaus warnte auch davor, die Schließung von Schulen zum Tabu zu erklären. "Schulschließungen sind erhebliche Belastungen für die Kinder, aber auch für die Eltern. Deswegen muss man damit sehr vorsichtig umgehen", sagte er. "Natürlich muss es das Bestreben der Schulminister sein, mit Maskenpflicht, Tests und Lüftung die Schulen so lange wie möglich offenzuhalten. Es darf aber für Regionen mit sehr hohen Inzidenzen keine Tabus geben."

Brinkhaus appellierte: "Ich kann die Ministerpräsidenten nur bitten, die Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen, beherzt zu nutzen - und die Umsetzung auch zu kontrollieren." Das ganze Interview lesen Sie hier Corona: Brinkhaus will Kontaktbeschränkungen für Geimpfte

Polen und die Schweiz jetzt Corona-Hochrisikogebiete

0.01 Uhr: Seit Mitternacht gelten Polen und die Schweiz wie schon fast 60 weitere Staaten als Hochrisikogebiete für eine Corona-Ansteckung. Die Einstufung nahm die Bundesregierung am Freitag vor. Das erschwert die Einreise aus diesem Ländern - auch für Deutsche, die von einem Geschäfts-, Familien- oder Urlaubsaufenthalt zurückkehren. Neu auf der Liste sind auch Liechtenstein, Jordanien und Mauritius. Schon vorher standen darauf die deutschen Nachbarländer Niederlande, Belgien, Österreich und Tschechien.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Man kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Die Bundesregierung will damit auch angesichts der neuen Virusvariante Omikron die Ausbreitung des Virus verhindern. Lesen Sie hier, wo man trotz Corona Ski fahren kann

Corona-News von Samstag, 4. Dezember: Höchste Zahl an Neuinfektionen seit Februar in Portugal

21.10 Uhr: Ungeachtet einer der höchsten Impfquoten in Europa und sogar weltweit verzeichnet auch Portugal schnell steigende Infektionszahlen. Die Gesundheitsbehörden in Lissabon meldeten am Samstag mit 5649 innerhalb von 24 Stunden neu registrierten Fällen den höchsten Wert seit dem 6. Februar (6132). Die Tageszahl der mit Covid-19 verstorbenen Menschen lag demnach bei 22. So viele waren zuletzt den amtlichen Angaben zufolge am 10. März gemeldet worden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg in Portugal unterdessen von ca. 100 Mitte November auf zuletzt 193. Damit steht das Land, das eine Impfquote von rund 88 Prozent hat, allerdings immer noch deutlich besser da als zahlreiche andere Länder Europas. Zum Vergleich: In Deutschland betrug dieser Wert am Samstag gut 442.

Die linke Regierung in Lissabon betont, man müsse Vorsicht walten lassen. Man sei aber „weit entfernt von einem roten Alarm“, wie Präsidialamtsministerin Mariana Vieira da Silva erst am Donnerstag vor Journalisten erklärte. Vor allem die Situation auf den Intensivstationen sei weiterhin relativ entspannt. 130 Intensivbetten waren zuletzt mit Covid-Patienten belegt. Im vorigen Winter waren es in dem Land mit 10,3 Millionen Einwohnern zum Teil mehr als 800 mit Covid-Kranken besetzte Intensivbetten.

Omikron-Variante: London führt Corona-Tests vor Einreise wieder ein

19.50 Uhr: Wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante verlangt Großbritannien wieder Corona-Tests von allen internationalen Reisenden. Vom kommenden Dienstagmorgen an müssen auch Geimpfte vor Abreise ins Vereinigte Königreich ein negatives Ergebnis vorlegen, wie Gesundheitsminister Sajid Javid am Samstagabend ankündigte. Grund sei, dass immer mehr Infektionen mit Reisen in Verbindung gebracht werden könnten, sagte Javid. Er betonte, die Maßnahmen seien vorübergehend. Einen Zeitraum nannte der Minister aber nicht.

Großbritannien hatte die vorgeschriebenen Corona-Tests vor Einreise für Geimpfte erst Mitte Oktober abgeschafft. Bereits wieder eingeführt wurde zuletzt, dass innerhalb von zwei Tagen nach Ankunft im Königreich ein PCR-Test gemacht werden muss. Bis zum Erhalt des negativen Ergebnisses gilt eine Pflicht zur Isolation.

AfD-Chef kritisiert Fackelmarsch vor Haus sächsischer Ministerin

19.10 Uhr: Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla hat die Proteste von Gegnern der Corona-Politik vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) kritisiert. "Friedlicher Protest gegen einen Impfzwang ist ein Grundrecht. Der Schutz der Privatsphäre auch!", schrieb der aus Sachsen stammende Parteichef am Samstag auf Twitter. "Der Fackelmarsch vor dem Haus von Petra Koepping ist unbedingt zu verurteilen."

5000 Impfskeptiker demonstrieren in Hamburg gegen Corona-Regeln

18.20 Uhr: Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Hamburg gegen die Corona-Regeln demonstriert. Insgesamt hätten sich etwa 5000 sogenannte Querdenker und Impfskeptiker versammelt, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Angemeldet gewesen sei eine Teilnehmerzahl von 2000. Die inzwischen seit Wochen jeden Samstag stattfindende Demonstration sei friedlich verlaufen, allerdings habe es Schwierigkeiten mit dem Abstandhalten gegeben.

Der Demonstrationszug stand unter dem Motto "Das Maß ist voll - Hände weg von unseren Kindern" und bewegte sich durch die Innenstadt. Vergangene Woche beteiligten sich rund 3000 Menschen an der Demonstration.

Der Verfassungsschutz beobachtet seit einiger Zeit die den Corona-Leugnern zugerechneten Gruppierungen "Hamburg steht auf" und "Querdenken 40". Sie stehen demnach im Verdacht zum Widerstand gegen den demokratischen Rechtsstaat aufzurufen, der über friedlichen Protest hinausgeht. Landes-Verfassungsschutzsprecher Marco Haase sagte, diese Gruppierungen machten in Hamburg derzeit zwar nur einen geringen Teil des Protestspektrums aus. "Aber: Wir werden die Entwicklung sehr aufmerksam und sensibel im Fokus behalten, da natürlich auch einzelne Personen, wie beispielsweise im Rechtsextremismus, Islamismus oder Linksextremismus, eine Gefahr für unsere Demokratie darstellen könnten."

13 bestätigte Omikron-Fälle nach Firmenfeier in Norwegen

18.05 Uhr: Bei einer Firmenfeier in Norwegen ist es zu einem Ausbruch der Coronavirus-Variante Omikron gekommen. Bisher seien 13 Fälle bestätigt, teilte das nationale Gesundheitsinstitut FHI am Samstag mit. Es gebe 90 bis 100 Corona-Fälle nach dem Event in der Hauptstadt Oslo. Unklar blieb zunächst, ob sich noch weitere Gäste mit der Omikron-Variante infiziert haben.

An der Feier hatten unterschiedlichen Berichten zufolge bis zu 120 Menschen teilgenommen. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Insgesamt gab es in Norwegen am Samstag nach FHI-Angaben 19 Omikron-Fälle, darunter vier Menschen, die aus Südafrika eingereist waren.

Illegale Corona-Demo in Berlin – Angriff auf Journalist

17.41 Uhr: Gegner der Corona-Maßnahmen sind trotz des erlassenen Demonstrationsverbots am Samstagnachmittag in Berlin-Friedrichshain auf die Straße gegangen. Die Polizei sprach von einer Teilnehmerzahl im "unteren dreistelligen Bereich". Die Demonstranten zogen demnach illegal vom Strausberger Platz zur Alexanderstraße und weiter in Richtung Frankfurter Tor und Bersarinplatz, sagte eine Sprecherin.

Es kam zu mehreren Festnahmen wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln und wegen Widerstands gegen die Beamten. Ein Journalist, der die Proteste per Handy filmte, wurde den Angaben zufolge von einem Teilnehmer angegriffen. Er entriss ihm demnach das Smartphone. Der Journalist konnte es nach einem Handgemenge zurück erlangen. Der mutmaßliche Täter muss sich nun wegen versuchten räuberischen Diebstahls verantworten.

Eine für Samstag ursprünglich angemeldete Demonstration von Impfgegnern und Corona-Skeptikern mit 1000 Teilnehmern war am Freitag verboten worden. Grund für das Verbot waren nach Polizeiangaben frühere Erkenntnisse, dass die Teilnehmer regelmäßig die Corona-Regeln ignorieren würden. Das Verweigern des Tragens einer Munde-Nase-Bedeckung gehöre zu dieser Art von Demonstrationen. Ähnliche Demonstrationen durften in diesem Jahr daher mehrfach nicht stattfinden.

Pistorius nach Fackel-Protest für frühes Eingreifen des Rechtsstaates

17.15 Uhr: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat angesichts von Protesten von Gegnern der Corona-Politik vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) Konsequenzen gefordert. "Der Rechtsstaat muss bei solchen Aktionen überall in Deutschland, und natürlich auch in Sachsen, völlig klar und unmissverständlich Kante zeigen", sagte Pistorius dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Samstag.

Das bedeute, es brauche ein niederschwelliges Einschreiten, Beobachtungen durch den Verfassungsschutz und eine klare Grenzziehung. "Man darf nicht zurückweichen, weil jeder Meter Raum, den man diesen Menschen lässt, zur Grenzüberschreitung ausgenutzt wird", sagte der SPD-Politiker.

Silvesterfeier in Rio de Janeiro wegen Omikron-Variante abgesagt

17.05 Uhr: Die traditionelle Silvesterparty am Copacabana-Strand von Rio de Janeiro fällt dieses Jahr wegen der neuen Omikron-Variante des Coronavirus aus. "Wir sagen die offizielle Neujahrsfeier in Rio ab", schrieb Bürgermeister Eduardo Paes am Samstag im Onlinedienst Twitter. Er bedauere die Entscheidung. Zwar hätten wissenschaftliche Berater der Stadt und des Bundesstaats unterschiedliche Empfehlungen abgegeben. Er werde sich aber immer für die strengere Alternative entscheiden, erklärte Paes.

In der brasilianischen Millionenmetropole läuten normalerweise rund drei Millionen Menschen am berühmten Copacabana-Strand mit Musik und Feuerwerk das neue Jahr ein. Neben Rio de Janeiro haben auch die meisten anderen Regionalhauptstädte, darunter São Paulo, ihre offiziellen Silvesterfeiern abgesagt. Schon im vergangenen Jahr war die Neujahrsparty an der Copacabana wegen der Corona-Pandemie untersagt worden.

Bislang wurden in Brasilien sechs Omikron-Fälle nachgewiesen. Rios Bürgermeister Paes erklärte, er hoffe trotz der angespannten Lage darauf, dass der weltberühmte Karneval wie geplant Ende Februar stattfinden könne.

Dorfgemeinde in Brandenburg organisiert Pop-Up-Impfzentrum

15.11 Uhr: In einem Gasthaus in der Gemeinde Stücken in Brandenburg haben Dorfbewohner gemeinsam mit einem Arzt ein Impfzentrum für einen Tag organisiert. Vor dem Gebäude in der Stückener Dorfstraße waren Zelte aufgebaut, in denen die Ankommenden registriert und über die Impfung gegen das Coronavirus beraten wurden. Im Saal des Gasthofs wurden sie geimpft. Unter den Anstehenden waren viele, die die Booster-Impfung bekommen wollten. Aber es waren auch einige für die erste Impfung vor Ort, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete.

Vor dem Gasthof bildete sich am Vormittag eine Schlange. Die Anstehenden bekamen eine Nummer. Einige konnten wieder nach Hause gehen und zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen.

Mallorca verschärft Corona-Regeln – Party nur mit "Covid-Pass"

14.40 Uhr: Auf den Balearen sind verschärfte Corona-Regeln in Kraft getreten. Ausgehen ist etwa auf Mallorca derzeit fast nur noch unter 3G-Bedingungen möglich. Zum Besuch von Bars, Restaurants und anderen Einrichtungen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen muss seit Samstag ein Impf- oder Genesenennachweis bzw. ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Diese Vorschrift gilt bis zum 24. Januar - und zwar für Innenräume und für überdachte Terrassen.

Es handelt sich um eine Erweiterung der 3G-Regel auf den Balearen, denn die Pflicht zur Vorlage des sogenannten "Covid-Passes" galt in der spanischen Mittelmeer-Region unter anderem bereits für den Besuch von Diskotheken, Nachtclubs und Seniorenheimen. Regierungssprecher Iago Negueruela betonte, man werde die Einhaltung der neuen Regeln streng kontrollieren. Bei Unterlassung sind hohe Geldstrafen von bis zu 600 000 Euro vorgesehen. Die Corona-Zahlen sind auf den Balearen wie im Rest des Landes mit einer Impfquote von rund 80 Prozent zuletzt deutlich gestiegen, jedoch nicht so stark wie in Deutschland.

Omikron-Variante per Sequenzierung in Südtirol nachgewiesen

13.55 Uhr: In Südtirol haben die Behörden einen Fall der Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Die durchgeimpfte Frau sei Ende November aus dem südafrikanischen Kapstadt über München eingereist, teilte der Südtiroler Sanitätsbetrieb (Sabes) am Samstag mit. Sie lebe in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt.

PCR-Tests vor dem Abflug und nach der Landung fielen demnach negativ aus. Nach einem Hinweis der Behörden in Rom auf einen mit der Omikron-Variante infizierten Passagier an Bord wiederholten sie den Test – das Ergebnis: positiv. Laut Sabes ergab eine Sequenzierung am Freitagabend, dass sich die Frau mit der Omikron-Variante angesteckt hatte. Sie befinde sich in Isolation.

Am Freitag meldete auch die norditalienische Region Venetien einen per Sequenzierung bestätigten Omikron-Fall eines Mannes, der aus Südafrika zurückgekehrt war. Auch bei ihm war ein erster Corona-Test nach der Einreise negativ ausgefallen. Den Behörden zufolge hätten beide Patienten leichte Symptome.

Hunderte bei Protesten in Hannover

13.20 Uhr: Wegen der Corona-Politik sind am Samstag mehrere hundert Demonstranten zu Kundgebungen in der Innenstadt von Hannover auf die Straße gegangen. Zu einer Versammlung des AfD-Landesverbandes Niedersachsen am Mittag vor dem Landtag kamen rund 500 Menschen, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Eine weitere Kundgebung des Linken-Kreisverbandes Hannover zog bis zum Mittag rund 100 Demonstrantinnen und Demonstranten an. Beide Versammlungen verliefen bis zum Mittag laut der Sprecherin "friedlich und störungsfrei".

Kretschmann kritisiert "SA-Methoden" bei Protest in Sachsen

12.55 Uhr: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Proteste von Gegnern der Corona-Politik vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) scharf verurteilt. "Das sind Methoden, die hat die SA erfunden", kritisierte Kretschmann am Samstag beim Grünen-Landesparteitag in Heidenheim in Erinnerung an die Kampforganisation der NSDAP.

Auf Twitter bezogen sich die "Freien Sachsen" auf die Aktion. Die "Freien Sachsen" werden vom Verfassungsschutz als rechtsextremistische und verfassungsfeindliche Bestrebung eingestuft.

Kretschmann räumte ein, eine allgemeine Impfpflicht wäre "eine enorme Zumutung" für die Gegner der Corona-Politik. Doch solchen Demonstranten müssten die Behörden entschieden entgegentreten. "Gegen die werden wir uns als wehrhafte Demokratie zu erweisen wissen", sagte der 73-Jährige.

Scholz: Schärfere Corona-Regeln für Ungeimpfte vertretbar

12.50 Uhr: Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die schärferen Corona-Beschränkungen vor allem für Ungeimpfte verteidigt und für einen Schub bei den Impfungen geworben. Es hätten nun noch einmal "Einschränkungen für das Miteinander" festgesetzt werden müssen, die nach all der langen Zeit schwer zu ertragen seien, sagte er am Samstag bei einem Parteitag in Berlin. "Aber eben weil nicht genug sich haben impfen lassen, müssen wir das nochmal machen."

Dabei seien 2G-Zugangsregelungen nur für Geimpfte und Genesene zu Restaurants, Kultureinrichtungen oder den Handel nun immerhin möglich, machte Scholz deutlich. Im vergangenen Winter hätten noch für alle Bürger weitgehende Maßnahmen ergriffen werden müssen. "Jetzt können wir uns auf Regelungen konzentrieren, die sich an die richten, die diese Schutzmöglichkeit für sich nicht genutzt haben." Das sei vertretbar. Es gebe jetzt ja auch jeden Tag die Möglichkeit, etwas zu tun, sagte Scholz mit Blick auf verstärkte Impfangebote. Lesen Sie dazu auch: Corona-Regeln in Deutschland – Kommt bald "2G plus plus"?

Der SPD-Kanzlerkandidat nannte es "die wichtigste erste Aufgabe, die wir anpacken müssen", die Gesundheit der Bürger zu schützen und die Pandemie mit aller Kraft zu bekämpfen. Damit werde die künftige Regierung gleich beginnen. Auf den Weg kommen müsse auch noch einmal "eine ganz neue Kampagne", um alles zu organisieren, damit sich Millionen Menschen impfen lassen könnten – "und zwar jetzt in diesem Monat Dezember". Dazu solle auch ein neuer Krisenstab beitragen. Scholz sagte: "Es wäre jetzt eine andere Lage, wenn nur ein paar mehr Bürgerinnen und Bürger für sich auch die Entscheidung getroffen hätten, sich impfen zu lassen." Dies gehöre zu den bitteren Erkenntnissen der vergangenen Monate.

Ministerin Köpping zu Protest: "Widerwärtig und unanständig"

12 Uhr: Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hat die Fackel-Demonstration vor ihrem Privathaus scharf verurteilt. Sachliche Kritik an den Corona-Maßnahmen sei völlig legitim, sagte sie am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. "Ich bin immer gesprächsbereit. Fackel-Proteste vor meinem Haus aber sind widerwärtig und unanständig." Sachsens Regierungssprecher Ralph Schreiber teilte zu der Fackel-Demonstration mit: "Die Staatsregierung sieht darin eine Grenzüberschreitung mit dem Ziel, Verantwortungsträger einzuschüchtern. Als Konsequenz werden die Schutzmaßnahmen für Amtsträger und ihre Familien weiter erhöht."

Köpping sagte, sie wisse, dass das keine Proteste seien, sondern organisierte Einschüchterungsversuche von Rechtsextremisten und Verschwörungsgläubigen, die leider viel zu oft vorkämen - vor Arztpraxen, an Impfzentren und Krankenhäusern, gegenüber Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und anderen engagierten Menschen. Nicht selten endeten solche Einschüchterungsversuche gewalttätig. Das sei gefährlich für jeden Einzelnen und für den Zusammenhalt. "Ich danke für die vielen unterstützenden Schreiben und Anrufe und werde mich von den permanenten Pöbeleien und Attacken auch weiterhin nicht einschüchtern lassen", sagte Köpping. Es gehe bei der derzeit notwendigen Bekämpfung der Corona-Pandemie um Menschenleben.

Inzwischen 13 Millionen Menschen mit Corona-"Booster"

11.43 Uhr: Bei den Corona-Impfungen haben inzwischen mindestens 13 Millionen Geimpfte eine zusätzliche Auffrischungsdosis bekommen. Insgesamt wurden am Freitag 896.000 Impfungen vorgenommen, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Samstag hervorgeht.

Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben demnach nun mindestens 57,3 Millionen Menschen oder 68,9 Prozent der Bevölkerung. Mindestens eine erste Impfung haben 59,8 Millionen Menschen oder 71,9 Prozent aller Einwohner erhalten.

Merkel ruft in ihrem letzten Podcast erneut zum Impfen auf

11.02 Uhr: In ihrem letzten Podcast als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel (CDU) die Bürgerinnen und Bürger des Landes noch einmal eindringlich zum Impfen aufgerufen. Es gebe zurzeit "Tag für Tag eine so schrecklich hohe Zahl von Menschen, die das Virus das Leben kostet", sagte sie. "Das ist so bitter, weil es vermeidbar wäre."

Merkel bat die Bevölkerung daher eindringlich, das Coronavirus ernstzunehmen. "Lassen Sie sich impfen", sagte sie. Jede Impfung helfe, denn dem Geimpften gebe sie Sicherheit und eine hohe Impfquote helfe letztlich allen, "als Land diese Pandemie hinter uns zu lassen".

"Vor uns liegen leider noch einmal schwere Wochen, die wir nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung bewältigen können", sagte Merkel in ihrem wöchentlichen Podcast. Sie wünsche sich, dass das gemeinsam gelinge.

Ärztepräsident Reinhardt: Niemand darf zwangsgeimpft werden

9.28 Uhr: Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, ist zwar für eine allgemeine Impfpflicht, warnt aber vor Zwangsimpfungen. "Wichtig ist, wir sprechen von einer Impfpflicht, nicht von einem Impfzwang. Niemand darf zwangsgeimpft werden", sagte Reinhardt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Wer der Corona-Impfpflicht nicht nachkomme, müsse aber mit spürbaren Restriktionen bei der Teilnahme am öffentlichen und gewerblichen Leben rechnen.

Ungeimpfte müssten in der gegenwärtigen Lage in den Lockdown, "auch wenn es nur ein Lockdown light ist", betonte Reinhardt. Es gehe nicht anders. Die allgemeine Impflicht sei das einzige Mittel, um aus der Lockdown-Endlosschleife herauszukommen. Hohe Impfraten bedeuteten niedrigere Inzidenzen und vor allem viel weniger schwer kranke Patienten.

Protest mit Fackeln vor Wohnhaus von Sachsens Gesundheitsministerin

8.40 Uhr: Gegner der Corona-Politik haben am Freitagabend vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) protestiert. Das teilte eine Sprecherin der Polizei am Samstagmorgen mit. Ihren Angaben zufolge versammelten sich etwa 30 Menschen laut rufend mit Fackeln und Plakaten vor dem Haus in Grimma. Als die Polizei eintraf, seien die Menschen in mehreren Fahrzeugen geflüchtet. 15 Autos wurden demnach von der Polizei angehalten, die Identitäten von 25 Menschen wurden festgestellt.

Die Polizei erstattete Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und prüft Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Wegen der dramatischen Pandemie-Lage sind gemäß der sächsischen Corona-Notfallverordnung in dem Bundesland derzeit nur Versammlungen mit höchstens zehn Menschen erlaubt - und nur an einem festen Ort.

Die SPD Sachsen sowie die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans verurteilten den Protest vor Köppings Haus. Esken schrieb auf Twitter: "Auch wenn die paar Hansel da versuchen, Angst und Schrecken zu verbreiten: die Vernunftbegabten und Verantwortungsbereiten sind die große Mehrheit, und die steht an Deiner Seite!" Walter-Borjans twitterte am Samstagmorgen: "Was sich gestern vor dem Haus von Petra @Koepping zugetragen hat, hat mit mit Sorge und Freiheitsdrang nichts zu tun. Das ist in Art und Auftritt faschistoid."

Innenminister rechnen mit Radikalisierung der Proteste

3.20 Uhr: Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thomas Strobl (CDU), hat davor gewarnt, dass die geplante Impfpflicht zu einer Radikalisierung der Corona-Proteste führt. Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes sei davon auszugehen, dass "eine Impfpflicht die aggressive Haltung der Querdenker-Bewegung noch verstärkt", sagte der baden-württembergische Innenminister unserer Redaktion. (Link: Corona-Beschlüsse: Werden Impfgegner jetzt gewalttätig? )

Strobl betonte: "Die Querdenken-Bewegung ist gefährlich für unsere freiheitliche Demokratie, und sie wird noch gefährlicher." Sie glaube eine voranschreitende Diktatur zu erkennen, die Widerstand rechtfertige. Der IMK-Chef rief dazu auf, dem Protest standzuhalten. Im Kampf gegen Corona sei es richtig, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen. "Auch wenn es eine zunehmende Radikalisierung geben sollte: Wir lassen uns von Extremisten, Verschwörungsideologen und Antisemiten nicht abhalten, das Richtige zu tun", betonte er. Lesen Sie auch: Corona-Beschlüsse: Werden Impfgegner jetzt gewalttätig?

Corona-News von Freitag, 3. Dezember: Irland verschärft Corona-Einschränkungen über Weihnachten

  • Irland hat mit Blick auf die Weihnachtszeit die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie verschärft
  • Zwei Fälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus sind in Krefeld nach Angaben der Stadt bei Laboruntersuchungen bestätigt worden. Auch die Stadt Essen hat am Freitag einen Omikron-Fall bestätigt
  • Von 100 Euro bis 25.000 Euro - ein überarbeiteter Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Corona-Auflagen in Niedersachsen tritt am Samstag in Kraft
  • Wegen massiv gestiegener Corona-Infektionszahlen schickt Belgien Grund- und Vorschüler eine Woche früher in die Weihnachtsferien. Es gebe derzeit eine Infektionswelle bei Kindern, die auf Eltern und Großeltern überzugreifen drohe, sagte De Croo
  • FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki lehnt eine allgemeine Corona-Impfpflicht weiter ab. Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern vom Donnerstag gebe es "bereits eine faktische Impfpflicht für all jene, die lediglich am öffentlichen Leben teilnehmen wollen". Er respektiere "ausdrücklich", dass sich einige seiner Fraktionskollegen inzwischen für eine Impfpflicht aussprächen, schrieb Kubicki. Nach den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz könnten aber "gesunde Ungeimpfte" Kinos, Gaststätten und den "gesamten Einzelhandel" nicht mehr besuchen, kritisierte er
  • Auch in Rheinland-Pfalz entfällt die Testpflicht für Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung gegen Corona erhalten haben. Zuvor hatte bereits Niedersachsen die Testpflicht nach einer Booster-Impfung gekippt. Wer dort eine Auffrischungsimpfung erhalten hat, braucht ab Samstag trotz 2G-plus-Regel keinen aktuellen Corona-Test mehr vorlegen.
  • Insgesamt 18 Menschen sind nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Rudolstadt in Thüringen gestorben. Nur eine Person habe demnach drei Impfungen erhalten, drei weitere waren doppelt geimpft. Behauptungen in sozialen Netzwerken, wonach die Todesfälle in Zusammenhang mit einer Booster-Impfung stünden, widersprach das Landratsamt und verwies auf den Anteil der Ungeimpften unter den Todesfällen
  • Das Tanzen in den Berliner Clubs ist wegen der heftig gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen ab Mitte nächster Woche verboten. Zwar werden die Clubs wegen rechtlicher Fragen noch nicht geschlossen, "aber es darf nicht mehr getanzt werden", sagte der Chef der Senatskanzlei, Christian Gaebler (SPD), nach einer Sondersitzung des Senats am Freitag
  • Angesichts eines möglichen Ansturms auf Zahnarztpraxen wegen der Corona-Impfungen haben Medizinerverbände die Erwartungen gebremst. "Auch wenn die Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ländern am Donnerstagabend beschlossen hat, dass Zahnärzte nun potentiell Corona-Schutzimpfungen geben dürfen, heißt das noch nicht, dass es ab morgen schon losgeht", erklärte Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer am Freitag in Berlin. Dies werde noch einige Zeit dauern
  • Sonderermittler der italienischen Polizei haben bei Kontrollen im Gesundheitsbereich rund 280 Bedienstete ohne die vorgeschriebene Corona-Impfung erwischt
  • Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat der Politik ebenso wie der Ständigen Impfkommission (Stiko) Versäumnisse in der Corona-Pandemie vorgeworfen. Lesen Sie auch: Neue Corona-Regeln - Deutliche Kritik von Streeck und Co
  • Der Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat sich in der Debatte über eine Corona-Impfpflicht für ein behutsames Vorgehen ausgesprochen
  • Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die beschlossenen weitreichenden Corona-Beschränkungen für Ungeimpfte im Advent gerechtfertigt. Lesen Sie auch: Corona-Regeln in Deutschland: Kommt bald "2G plus plus"?
  • Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat zur Eindämmung der Corona-Pandemie eine 2G-Regel in Betrieben gefordert
  • Führende Virologen haben die von Bund und Ländern beschlossenen Kontaktbeschränkungen nur für Ungeimpfte kritisiert
  • Die angekündigte Impfpflicht für das Personal in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten soll ab dem 16. März gelten
  • Der britischen Studie "COV-Boost" zufolge, sind die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna am besten für eine dritte Impfung geeignet

Corona-News von Donnerstag, 2. Dezember: Für Booster-Geimpfte in Niedersachsen womöglich 2G-plus ohne Test

Hier startet ein neuer Corona-Blog. Alle bisherigen Corona-News finden Sie hier.

(fmg/dpa/afp/epd)