Terrorismusverdacht

Tödliche Autoexplosion in Liverpool – Drei Festnahmen

Polizisten stehen zwischen Autos vor der Frauenklinik, nachdem dort bei einer Explosion eines Autos ein Mann ums Leben gekommen ist.

Polizisten stehen zwischen Autos vor der Frauenklinik, nachdem dort bei einer Explosion eines Autos ein Mann ums Leben gekommen ist.

Foto: Peter Byrne/PA Wire/dpa

Nach der Autoexplosion in Liverpool mit einem Toten hat die Polizei drei Männer festgenommen. Sie stehen unter Terrorismusverdacht.

Liverpool. 
  • Am Sonntagvormittag explodierte ein Auto vor einer Frauenklinik in Liverpool
  • Ein Mann wurde dabei getötet, ein weiterer ist verletzt
  • Drei Männer wurden festgenommen

Nach der Explosion eines Autos in Liverpool hat die Polizei drei Männer festgenommen. Sie stehen unter Terrorismusverdacht. Bei der Explosion am Sonntagvormittag vor einem Krankenhaus starb ein Mann - ein Insasse des Wagens. Ein weiterer Mann, offenbar der Fahrer, wurde den Polizeiangaben zufolge verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Es bestehe aber keine Lebensgefahr.

Der Vorfall ereignete sich vor einer Frauenklinik im Zentrum der nordwestenglischen Stadt. Bei dem Fahrzeug soll es sich um ein Taxi gehandelt haben. Es habe laut Polizei kurz vor dem Vorfall vor dem Krankenhaus gehalten.

Explosion in Liverpool: Anti-Terror-Einheit ermittelt

Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab, mehrere Straßen wurden gesperrt. Sie rief die Bevölkerung auf, wachsam zu sein, aber nicht in Panik zu verfallen, sondern ruhig zu bleiben.

"Wegen der Umstände" des Vorfalls hatte die Anti-Terror-Polizei die Ermittlungen übernommen. Die Verdächtigen im Alter zwischen 21 und 29 Jahren seien alle im Liverpooler Stadtviertel Kensington festgenommen worden. Zu den Hintergründen der Tat war zunächst nichts Näheres bekannt.

Innenministerin Priti Patel erklärte auf Twitter, sich regelmäßig über die Entwicklungen des "schrecklichen Vorfalls" auf dem Laufenden halten zu lassen. "Unsere Polizei und unsere Rettungsdienste arbeiten hart, um herauszufinden, was passiert ist", ergänzte Patel. (jkali/dpa)