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Mallorca: Meer nach schwerem Unwetter kaum wiederzuerkennen

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Ein Gewitter hat Donnerstag großen Schaden im Südosten von Mallorca angerichtet: Zwei Strände wurden zerstört und ins Meer gespült.

Mallorca. 
  • Auf der Ferieninsel Mallorca hat ein Unwetter für Verwüstungen gesorgt
  • Strände wurden zerstört, Autos weggespült
  • In den sozialen Medien zeigen Einheimische und Urlauber das Ausmaß des Unwetters

Ein Unwetter auf Mallorca hat am Donnerstag erheblichen Schaden auf der spanischen Baleareninsel angerichtet. Durch das Gewitter wurde die Doppelbucht S'Amarador und Cala Mondragó im Südosten von Mallorca schwer beschädigt: Teile beider Strände wurden ins Meer gerissen, darunter sogar fest verankerte Sonnenschirme und Liegen. Eine Strandbar wurde ebenfalls zerstört.

Unwetter auf Mallorca: Überschwemmungen im Südosten

Auch Straßen, Felder und Wohnhäuser standen laut "Mallorcazeitung" zeitweise unter Wasser. Mehrere Straßen musste zeitweise gesperrt werden, der Ort Santanyé war mit dem Auto vorübergehen nicht zu erreichzen. Knapp ein Dutzend Autos war zudem in die Fluten geraten und musste von der Feuerwehr abgeschleppt werden.

Wie heftig die Unwetter ausgefallen sind, zeigt ein Blick auf die Niederschlagsmengen. Spitzenreiter ist laut dem deutschsprachigen "Mallorca Magazin" der Ort s'Alqueria Blanca, in dem innerhalb von rund zweieinhalb Stunden 133 Liter Regen pro Quadratmeter fielen. Zum Vergleich: Im Schnitt verzeichnet Mallorca im Monat September insgesamt nur rund 48 Liter Regen pro Quadratmeter. Den meisten Niederschlag gibt es sonst im Oktober mit 68 Litern.

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Unwetter mit Starkregen auf Mallorca: Meer völlig verfärbt

Die Auswirkungen der Rekord-Niederschläge machen sich nicht nur an Land sondern auch im Meer bemerkbar. Das Wasser ist teilweise braun verfärbt. Der Grund: Aus kleineren Bächen wurden breite Flüsse, die wiederum den lehmhaltigen Boden ins Meer spülten.

Zahlreiche Aufnahmen aus sozialen Medien zeigen, dass aus dem einst türkisblauen Meer ein rotbraunes Gewässer geworden ist. Wie das Forstschutz-Netzwerks Xarxa Forestal auf Twitter schreibt, sei der Verlust des fruchtbaren Bodens einer der gravierendsten Folgen der Überschwemmungen. Zuvor hatte eine lange Trockenperiode der Landwirtschaft zu schaffen gemacht. (day)