Pandemie

Reiserückkehrer: Das ändert sich bei Quarantäne-Vorschriften

Unterschied zwischen Risiko- und Hochinzidenzgebiet

Unterschied zwischen Risiko- und Hochinzidenzgebiet

Die Bundesregierung erklärt teilweise täglich neue Einreisebeschränkungen. Das unterscheidet sich bei der Einreise und Rückkehrern aus Risikogebieten oder Hochinzidenzgebieten.

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Für Urlauber gilt ab Mittwoch eine neue Regel: In einem bestimmten Fall können sich Rückkehrer aus der Corona-Quarantäne "freitesten".

Berlin. Sommerzeit ist Reisezeit: Das gilt auch während der Corona-Pandemie. Wegen der steigenden Infektionszahlen in vielen europäischen Ländern im Zusammenhang mit der Delta-Variante gibt es allerdings eine Vielzahl von Regeln, die Reisende beachten müssen. Eine dieser Regeln ändert sich ab Mittwoch und wird vor allem diejenigen freuen, die in Virusvariantengebieten Urlaub machen.

Ab Mittwoch gilt: Wer aus dem Urlaub in einem Virusvariantengebiet zurück nach Deutschland kommt, kann die vorgeschriebene 14-tägige Quarantäne nun mit einem negativen Test beenden - unter der Voraussetzung, dass die Region noch während der Quarantänezeit zu einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet herabgestuft wird. Lesen Sie auch: Ist Urlaub im Hochinzidenzgebiet vertretbar?

Virusvariantengebiete: "Freitesten" aus Quarantäne nicht möglich

Für alle Urlauberinnen und Urlauber gilt allerdings weiterhin: Grundsätzlich ist vorzeitiges „freitesten“ nicht möglich, wenn die Ferien in einem Virusvariantengebiet stattfanden.

Immer freitags gibt das Robert Koch-Instituts (RKI) bekannt, welche Regionen die Bundesregierung und das RKI als Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiete einstufen. Auf der Website des RKI finden sich zudem die staatlichen Vorgaben zu Tests und Quarantäne. Als Virusvariantengebiet gelten neben Brasilien und Uruguay derzeit viele afrikanische Länder.

Urlaub: Spahn und Seehofer planen erweiterte Testpflicht für Rückkehrer

Unabhängig von der neuen Regel sollten sich Urlauberinnen und Urlauber auf erweiterte Testpflichten bei der Rückkehr nach Deutschland einrichten.

Nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sollen künftig alle Reiserückkehrer einen negativen Test bei der Einreise nach Deutschland vorlegen - egal, von wo und mit welchen Verkehrsmitteln sie ankommen. Bislang gibt es eine generelle Testpflicht bei der Einreise nur für Flugreisende. (te/dpa)

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