Todesfall

Medienbericht: Italienische Sängerin Raffaella Carrà tot

Die Sängerin Raffaela Carrà ist einem Medienbericht zufolge im Alter von 78 Jahren gestorben.

Die Sängerin Raffaela Carrà ist einem Medienbericht zufolge im Alter von 78 Jahren gestorben.

Foto: Massimo Insabato Insidefoto

Die italienische Sängerin Raffaella Carrà ist laut einem Medienbericht gestorben. Ihr größter Hit war "A far l’amore comincia tu".

Berlin. Sie lieferte die Vorlage für den Schlager-Hit "Tanze Samba mit mir" und war in Italien ein Superstar. Nun ist die italienische Sängerin, Schauspielerin und Entertainerin Raffaela Carrà einem Medienbericht zufolge im Alter von 78 Jahren gestorben.

Das meldete die Nachrichtenagentur Ansa meldete am Montagabend unter Berufung auf Sergio Japino, mit dem Carrà lange zusammengearbeitet hatte. "Raffaela hat uns verlassen. Sie ist in eine bessere Welt gegangen", hieß es. Offenbar war die Entertainerin schon seit einiger Zeit krank.

A far l'amore comincia tu - Raffaella Carra

Raffaela Carrà lieferte die Vorlage für "Tanze Samba mit mir"

Carrà startete ihre Karriere in den 1960er Jahren als Showgirl, Sängerin und Schauspielerin. Ein Jahrzehnt später gehörte sie zu den beliebtesten Fernsehstars in Italien. In Deutschland wurde sie vor allem durch ihre Musik bekannt. Ihr Lied "A far l’amore comincia tu (Liebelei)" stand Ende der 1970er Jahre für mehrere Wochen auf den vorderen Plätzen der Hitparade. Der Song war die Vorlage für "Tanze Samba mit mir" von Tony Holiday aus dem Jahr 1977. Lesen Sie auch: Schlagersänger Bill Ramsey im Alter von 90 Jahren gestorben

Carràs Karriere im italienischen Showgeschäft streckte sich über mehrere Jahrzehnte. Mit 71 Jahren saß sie beispielsweise noch in der Jury der Talentshow "The Voice of Italy". In Italien sorgte die Nachricht von Carràs Tod am Montag für Trauer. Ihr Tod hinterlasse eine große Lücke, schrieb Außenminister Luigi Di Maio auf Facebook. "Eine Frau mit großem Talent, Leidenschaft und Menschlichkeit, die uns ihr ganzes Leben lang begleitet hat", so beschrieb Kulturminister Dario Franceschini die Norditalienerin.

( dpa/lhel )