Todesfälle

Usedom: Zwei Rentner beim Baden in der Ostsee gestorben

Wie rettet man jemanden vor dem Ertrinken?

Wie rettet man jemanden vor dem Ertrinken?

Prüfen, ob ein Rettungsschwimmer in der Nähe ist. Jemanden vor dem Ertrinken zu retten, kann sehr gefährlich sein. Wer kein guter Schwimmer ist, sollte von einem Rettungsversuch absehen.

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Am Sonntag sind vor Usedom ein 82-Jähriger aus Halle und ein 83-Jähriger aus Leipzig ums Leben gekommen. Die Todesursache ist unklar.

Karlshagen/Heringsdorf/Berlin. Vor der Insel Usedom sind am Sonntag zwei Urlauber in der Ostsee ums Leben gekommen. Dabei handelt es sich um einen 82 Jahre alten Mann aus Sachsen-Anhalt und einen 83 Jahre alten Mann aus Sachsen, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte. Die Unglücke ereigneten sich an unterschiedlichen Strandabschnitten. Sie stehen nicht miteinander in Verbindung.

Wie die Polizei mitteilte, war der 82-Jährige aus Halle mit Angehörigen am Strand von Karlshagen ins Wasser gegangen. Am Sonntagnachmittag bemerkten dann Badegäste, dass der Rentner offenbar leblos im Wasser trieb. Die anschließenden Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte am Strand blieben ohne Erfolg.

Usedom: Urlauber zunächst als vermisst gemeldet

Der 83-jährige Urlauber aus Leipzig war am Nachmittag am Strand von Kölpinsee baden gegangen. Am Abend wurde er von seiner 79 Jahre alten Ehefrau als vermisst gemeldet. Bei den umfangreichen Suchmaßnahmen war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Der vermisste Rentner habe nach einem Bürgerhinweis schließlich von der Feuerwehr leblos im Wasser treibend gefunden und geborgen werden können. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Kriminalpolizei leitet Todesermittlungsverfahren ein

In beiden Fällen habe die Kriminalpolizei wegen der noch unklaren Todesursache ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Straftaten wurden aber ausgeschlossen.

Mit den sommerlichen Temperaturen häufen sich auch Badeunfälle. Laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ist die Gefahr aber nicht überall gleich hoch: Die meisten Unfälle ereignen sich der Organisation zufolge in Flüssen und Seen.

(dpa/raer)