Explosion

Chemiefabrik in den USA explodiert – Feuerwehr muss aufgeben

Explosion in Chemiefabrik in Rockton

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Mit einer gewaltigen Explosion ist eine Chemiefabrik in Illinois in Flammen aufgegangen. Retter befürchten eine Umweltkatastrophe.

Rockton. Eine kilometerhohe schwarze Rauchsäule hängt über dem kleinen Dorf Rockton nordwestlich von Chicago. Am Fuß der Säule sind wiederholt gewaltige Explosionen zu sehen. Es wirkt als wäre ein Vulkan im US-Bundesstaat Illinois ausgebrochen. Grund für das apokalyptische Szenario ist jedoch ein Großbrand in einer Chemiefabrik in der Nähe Rocktons, dass am Montagmorgen (Ortszeit) aus bisher noch unbekannten Gründen ausbrach, berichtet der US-Sender CNN. Verletzt wurde bei dem Brand und den anschließenden Explosionen bisher niemand.

Löscharbeiten waren wohl zwecklos. Die Feuerwehr hat entsprechende Versuche laut eigener Aussage mittlerweile eingestellt und lässt die Fabrik nun abrennen. Dies könne "noch mehrere Tage" andauern, teilte Feuerwehrchef Kirk Wilson mit.

Feuerwehr befürchtet "Umwelt-Alptraum" - Gesundheitsbehörde warnt Einwohner

Nachdem die örtlichen Behörden umgehend mit der Evakuierung der Bevölkerung im Umkreis um die Chemiefabrik begannen, gilt nun die größte Sorge möglichen Umweltschäden. Wilson sprach von einem "Umwelt-Alptraum". Die örtliche Gesundheitsbehörde warnte davor, dass Chemikalien ins Grundwasser gelangen könnte, auf das die Gemeinde angewiesen sei.

Die Leiterin der örtlichen Gesundheitsbehörde Sandra Martell forderte die Anwohner auf, keinen Müll aufzusammeln, der aus dem Himmel fällt. "Wir wissen nicht, was in diesem Müll enthalten ist. Berühren sie ihn nicht mit den bloßen Händen." Laut eigenen Angaben stellte die Firma Lubrizol in der Chemiefabrik "eine große Bandbreite an Schmierfetten her".

(fmg)

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