Pandemie

Corona: Kann ich mich trotz Erkältung impfen lassen?

| Lesedauer: 2 Minuten
Priorisierung für Corona-Impfung fällt in Deutschland weg

Priorisierung für Corona-Impfung fällt in Deutschland weg

In Deutschland fällt am Montag die Priorisierung von einzelnen Bevölkerungsgruppen für eine Corona-Impfung weg. Dann können sich alle hier lebenden Menschen ab zwölf Jahren um einen Impftermin bemühen.

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Viele Deutsche fiebern ihren Corona-Impfungen entgegen. Doch wie verhält man sich richtig, wenn davor eine Erkältung zuschlägt?

Nachdem die Priorisierung für die Corona-Impfstoffe nicht mehr in Kraft ist, fiebern viele Deutsche ihrer Impfung entgegen. Doch was macht man, wenn sich zum langersehnten Termin Erkältungssymptome bemerkbar machen?

Und was passiert, wenn man sich trotz unentdeckter Corona-Infektionen impfen lässt oder nach der Erstimpfung infiziert? Lesen Sie hier, wie sie sich in diesen Fällen am besten verhalten.

Corona: Kann ich mich trotz Erkältung impfen lassen?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) rät in seinem Aufklärungsmerkblatt von der Corona-Impfung ab, wenn man eine akute Erkrankung mit Fieber hat - also einer Temperatur ab 38,5 Grad Celsius. Eine Erkältung mit gering erhöhter Temperatur unter 38,5 Grad Celsius stellt allerdings kein Problem dar.

Allerdings sollte man bedenken, dass eine Impfung eine Belastung für das Immunsystem ist. Ist man bereits erkältet, wird man sich nach einer Impfung wahrscheinlich noch schlechter fühlen. Im Falle einer Erkältung sollte man bestenfalls mit seinem Arzt sprechen und abklären, ob man die Impfung wahrnehmen oder verschieben sollte. Auch interessant: Corona: Können sich Kinder heimlich impfen lassen?

Was passiert, wenn ich mich trotz unentdeckter Corona-Infektionen impfen lasse?

Nicht alle Corona-Infektionen verlaufen symptomatisch. Viele Erkrankte haben sehr leichte bis keine Symptome. Daher kann es passieren, dass man zum Zeitpunkt seiner Impfung Corona-positiv ist - es aber nicht weiß.

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Doch was passiert, wenn man sich trotz Corona-Infektion impfen lässt? Laut dem Bundesministerium für Gesundheit ist es kein Problem, sich während einer asymptomatischen Infektion oder wenige Tage oder Wochen danach impfen zu lassen. "Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst", heißt es auf der Website "zusammengegencorona.de".

Was mache ich, wenn ich mich zwischen meinen Impfterminen infiziere?

Auch wenn nach der ersten Impfdosis bereits ein gewisser Schutz gegen eine Infektion besteht, ist diese nicht völlig ausgeschlossen. Erkrankt man nach seiner ersten Impfung an Covid-19, empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko), die zweite Dosis frühestens sechs Monate nach der Genesung oder Diagnose zu verabreichen. Lesen Sie auch: Biontech & Moderna: Wie viel Abstand zwischen 1. und 2. Impfung?

Gleiches gilt auch für Personen, die noch keine Impfung erhalten haben und erkrankt sind oder waren. Zum einen besteht nach einer überstandenen Covid-19-Erkrankung bereits eine Immunität, zum anderen können sich durch den langen Zeitraum überschießende Nebenwirkungen verhindern lassen. (lhel)

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