Tierquälerei

Spaziergänger findet Dutzende tote und verwahrloste Katzen

Wegen Corona: Katzen auf Zypern in Not

Wegen Corona: Katzen auf Zypern in Not

Ein Tierheim in Paphos auf Zypern wird für immer mehr Katzen zur Zuflucht. Wegen der Coronavirus-Pandemie sind Hotels und Restaurants geschlossen, die ansonsten eine Hauptnahrungsquelle sind. Außerdem setzen immer mehr Besitzer ihre Katzen aus, um Kosten zu sparen.

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In Saarbrücken hat ein Spaziergänger einen fürchterlichen Fund gemacht. Er entdeckte 150 tote Katzen und über 30 verwahrloste Tiere.

Saarbrücken. Ein Spaziergänger hat in Saarbrücken einen grausigen Fund gemacht. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann am Sonntag mit seinem Hund unterwegs, als dieser auf ein Grundstück lief. Er folgte ihm und nahm sofort „ein klägliches Schreien mehrere Katzen“ aus dem Haus und einen „starken Verwesungsgeruch“ wahr.

Der Mann alarmierte den Tiernotruf, das Gebäude wurde laut Polizeiangaben von der Berufsfeuerwehr gewaltsam geöffnet. In dem Gebäude fanden sich unter anderem rund 150 bis 200 Tierkadaver in Müllsäcken.

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Katzen: Strafanzeige gegen Inhaberin der Gartenlaube

Zudem seien auf dem „völlig vermüllten Grundstück“ um das Gartenhaus bislang 32 verwahrloste Katzen eingefangen und ins Tierheim gebracht worden. Gegen die 73 Jahre alte Inhaberin der Gartenlaube wurden mehrere Strafanzeigen nach dem Tierschutzgesetz gestellt, hieß es. Die Ermittlungen dauerten an.

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Die Entsorgung der Tierkadaver gestaltete sich am Sonntag derart umfangreich, dass sie am Montag fortgesetzt werden sollte, hieß es. Das zuständige Landesamt für Verbraucherschutz sowie weitere Mitarbeiter des Saarbrücker Tierheims wurden informiert.

(msb/dpa)

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