Corona-Impfung

Alle Informationen zur Corona-Impfung beim Hausarzt

| Lesedauer: 5 Minuten

Corona-Warn-App: Das ist die neue Check-in-Funktion

Corona-Warn-App: Das ist die neue Check-in-Funktion

Die Corona-Warn-App des Bundes bekommt neue Funktionen. Mit einem Check-in sollen riskante Begegnungen in Innenräumen künftig besser erfasst werden.

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Muss ich mich für die Corona-Impfung beim Hausarzt anmelden? Gibt es eine Reihenfolge? Hier finden Sie Antworten auf wichtige Fragen.

Berlin. 
  • Die Hausärzte sind mit den Corona-Impfungen gestartet
  • Ab Ende April sollen sie deutlich mehr Impfdosen erhalten - allerdings nur einen bestimmten Impfstoff
  • Auch Fachärzte verabreichen bereits teilweise Impfungen
  • Nun soll es mit dem Impftempo in Deutschland schneller vorangehen
  • Doch wie laufen die Terminvergaben ab? Muss ich mich anmelden? Gibt es eine Reihenfolge? Welche Impfstoffe werden verabreicht?
  • Alle wichtigen Fakten zu den Corona-Impfungen bei den Hausärzten

Pieks frei: Seit dem 6. April sind die Hausärzte und -ärztinnen bundesweit offiziell in die Impfkampagne in Deutschland eingebunden. Nach und nach sollen auch Fachärzte die Impfungen vornehmen können. In Berlin etwa ist es schon soweit. Bislang wurde vor allem in den rund 430 Impfzentren geimpft.

Lesen Sie hier: Alle wichtigen Fragen und Antworten zu den Corona-Impfstoffen und der Impfung.

Da zunächst nur wenig Dosen Impfstoff zur Verfügung standen, ging es in den Praxen zunächst nur langsam los. Doch inzwischen nimmt die Impfkampagne bei den niedergelassenen Ärzten Fahrt auf, auch dank umfangreicher Vakzin-Lieferungen.

Was bedeutet der Start der dezentralen Impfungen für den Einzelnen? Alle wichtigen Fragen und Antworten im Überblick.

Wie bekomme ich einen Impftermin beim Hausarzt?

Eine zentrale Einladung für die Patienten gibt es nicht, wie das Bundesgesundheitsministerium erläutert. Wie sie Impftermine vergeben, können die Hausarztpraxen selbst regeln – zum Beispiel per Telefon oder mit Online-Buchungen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) rät den Ärztinnen und Ärzten dazu, ihre Patienten selbst zu kontaktieren, da sie ja am besten über die Krankengeschichte der Betroffenen Bescheid wüssten und so unkompliziert Termine an besonders vulnerable Personen vergeben könne.

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Impfung beim Hausarzt: Gibt es eine Reihenfolge?

Solange der Impfstoff noch knapp ist, wird Impfreihenfolge auch bei den Immunisierungen durch niedergelassene Ärzte streng berücksichtigt. Dadurch sollen vor allem die geschützt werden, denen das Coronavirus besonders schaden kann. Das sind unter anderem ältere Menschen oder Patienten mit anderen Vorerkrankungen. Sie sind zuerst dran.

Dennoch erwartet die KBV zeitnah eine Aufhebung der festgelegten Impfreihenfolge. Im Mai könnte die Priorisierung bereits fallen, weil neben den Hausärzten zunehmend auch Fachärzte impfen und mehr Impfstoff in den Praxen eintrifft.

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Welche Impfstoffe verabreichen die Hausärzte?

Die niedergelassenen Ärzte verabreichen mittlerweile vorrangig das Vakzin von Biontech/Pfizer. Zusätzliche Lieferungen von Impfstoff an die Arztpraxen sollen fortan ausschließlich dieses Vakzin enthalten. Auch das Vakzin von Moderna soll weiterhin zur Verfügung stehen. Das Präparat von Johnson & Johnson soll demnächst hinzukommen, Astrazeneca wird ebenfalls weiter verimpft - allerdings nur an Menschen über 60 Jahre.

Lesen Sie hier: Kann man sich seinen Impfstoff aussuchen - welchen bekomme ich?

Wann gibt es mehr Impfstoff für die Arztpraxen?

In der letzten April-Woche sollen die niedergelassenen Praxen von Biontech knapp 2,1 Millionen Dosen bekommen - rund 500.000 Dosen mehr als ursprünglich erwartet. Daneben sind für die Impfzentren weiterhin 1,9 Millionen Dosen von Biontech, Astrazeneca und Moderna vorgesehen.

Wie das Gesundheitsministerium erläuterte, kommt es für die Woche vom 26. April bis 2. Mai zu Änderungen bei der Art des Impfstoffes für die Hausarztpraxen: Es sei dann nicht genug vom Astrazeneca-Präparat vorhanden, was aber durch extra Lieferungen von Biontech überkompensiert werde. Daher würden in jener Woche Arztpraxen ausschließlich mit Biontech beliefert.

Im Juni sollen dann wöchentlich jeweils rund 3,3 Millionen Impfdosen für Praxen und Betriebsärzte zur Verfügung stehen. Insgesamt will Biontech laut Ministerium im zweiten Quartal 50,3 Millionen Dosen liefern und damit zehn Millionen mehr als zunächst angekündigt. Von Moderna werden demnach 6,4 Millionen Dosen erwartet.

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Kommen bald noch andere Anlaufstellen für Impfungen hinzu?

Das Bundesgesundheitsministerium hatte erklärt, langsam auch Fachärzte in die Impfkampagne einbeziehen zu wollen. Im Juni sollen nach den Worten Jens Spahns außerdem auch Betriebsärzte Menschen impfen dürfen.

Lesen Sie hier: Corona - Das passiert mit dem übrig gebliebenen Impfstoff

Wie soll die Impfkampagne zusätzlich an Fahrt aufnehmen?

Zur Beschleunigung der Impfkampagne soll auch beitragen, dass der Abstand zwischen der Verabreichung der Erst- und der Zweitdosis auf das Maximum ausgedehnt wird. Bei Astrazeneca sind dies zwölf Wochen, beim Wirkstoff von Biontech/Pfizer 42 Tage. Damit können mehr Menschen früher eine Erstimpfung erhalten, mit der bereits ein deutlicher Schutz gegen das Virus entsteht. Außerdem hat die Europäische Union mittlerweile den Impfstoff von Johnson & Johnson zugelassen. Lesen Sie auch: So gut ist der neue Wirkstoff von Johnson & Johnson

Corona-Impfung – Mehr zu den Impfstoffen:

(fmg/mit dpa)

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