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Kinderzahnpasta im „Ökotest“ – darauf sollten Eltern achten

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Ab dem ersten durchgebrochenen Milchzahn sollte Kinderzahnpasta zum Einsatz kommen.

Ab dem ersten durchgebrochenen Milchzahn sollte Kinderzahnpasta zum Einsatz kommen.

Foto: Bodo Marks/dpa-tmn

Die meisten Kinderzahncremes schneiden im „Ökotest“ mit sehr gut oder gut ab. Eltern sollten einen Blick auf den Fluoridgehalt werfen.

Berlin. Guten Nachrichten für alle Eltern: Bei einem Großteil der Kinderzahnpasten in Supermärkten und Drogerien können sie bedenkenlos zugreifen.

Die Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 3/2021) hat 35 für Babys und Kinder ausgelobte Produkte getestet, darunter 24 fluoridhaltige Pasten. 15 Kinderzahncremes bekamen die Note „sehr gut“, 10 weitere die Note „gut“. Sieben schnitten mittelmäßig ab.

Nur drei Produkte fielen durch, unter anderem weil sie problematische Stoffe wie PEG-Derivate und Natriumaurylsulfat enthielten.

Kinderzahnpasta im Test: Auf die Dosierung achten

Warum gibt es überhaupt spezielle Zahnpasta für Kinder? Die Zähne von Kindern benötigen noch nicht so viel Fluorid. Empfohlen werden 1000 ppm (parts per million) des Spurenelements in der Paste. Lesen Sie hier: Elektrische Zahnbürsten: Fünf aktuelle Modelle im Test

Doch es kommt auch auf die Dosierung an: Bei Kindern bis zwei Jahre sollte eine Reiskorn-große Menge auf die Bürste, bei Kindern ab zwei bis sechs Jahren eine Erbsen-große Menge. Die Gabe von zusätzlichem Fluorid, zum Beispiel in Tablettenform, ist bei fluoridhaltigen Pasten ohne ärztliche Rücksprache nicht zu empfehlen.

Immerhin findet sich bei den meisten Cremes mit Fluorid auf der Verpackung ein entsprechender Hinweis, berichtet "Öko-Test".

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Deutlich mehr Cremes fielen den Testern aufgrund fehlender oder veralteter Empfehlungen auf. Dazu muss man wissen, dass erst seit 2018 für Kinder bis zum sechsten Geburtstag die Menge von 1000 ppm Fluorid in Zahncreme empfohlen wird – davor waren es 500 ppm.

Bis zum zweiten Lebensjahr sind Pasten mit 500 ppm zwar weiterhin in Ordnung. Dann sollte allerdings die Menge einer Erbse und nicht eines Reiskorns auf die Bürste, raten zahnmedizinische Fachgesellschaften.

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Bei den Produkten ohne Fluorid sei es wiederum wichtig, dass Eltern darauf achten, dass ihre Kinder zusätzlich Fluorid bekommen, heißt es in dem „Öko-Test“-Bericht. Dieser Hinweis fehlte auf mehr als der Hälfte der fluoridfreien Pasten. (jb/dpa)

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