Unfall

Frankfurt: Autofahrer fährt Passanten an – Polizei ermittelt

Ein Autofahrer ist am Samstag in Frankfurt von der Fahrbahn abgekommen und in Passanten gefahren.

Ein Autofahrer ist am Samstag in Frankfurt von der Fahrbahn abgekommen und in Passanten gefahren.

Foto: Theodor Popp / dpa

In Frankfurt ist am Samstagmittag ein Autofahrer in Fußgänger gefahren, zwei Männer starben. Nun ermittelt die Polizei in dem Fall.

Frankfurt. In Frankfurt sind am Samstag zwei Männer von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Ein 38 Jahre alter Autofahrer sei von der Fahrbahn abgekommen und in die beiden Fußgänger gefahren, teilte die Polizei mit. „Es gibt keine Hinweise darauf, dass es sich nicht um einen Unfall handelte“, sagte ein Sprecher. Es werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Die beiden Fußgänger waren 31 und 40 Jahre alt. Der Autofahrer wurde schwer verletzt.

Alle drei waren in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Der Unfall passierte am Samstagnachmittag auf einer breiten Kreuzung nahe des Frankfurter Südbahnhofs. Wie die Polizei Frankfurt mitteilt, sei der Fahrer des Unfallfahrzeugs mit überhöhter Geschwindigkeit über eine rote Ampel gefahren. Dabei habe er die beiden Fußgänger überfahren, die die Ampel bei grün überquerten.

Fahrer versuchte schwer verletzt von der Unfallstelle zu flüchten

Wegen des Zusammenpralls verlor der Unfallfahrer die Kontrolle über seinen Wagen und überschlug sich. Dabei wurde er selbst schwer verletzt. Laut Polizeiangaben konnte sich der Unfallfahrer selbstständig aus dem Wrack befreien.

Anschließend versuchte der 38-Jährige, zu Fuß von der Unfallstelle zu flüchten. Die Fahrerflucht konnte allerdings von Passanten verhindert werden, die den Mann bis zur Ankunft der Polizei festhielten.

Dem Autofahrer wurde Blut entnommen, es werde auch untersucht, ob Drogen im Spiel waren. Dies sei Standard bei tödlichen Unfällen. Schon vorher sei der Fahrer Zeugen aufgefallen, weil er mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Weitere Zeugen für den Unfall werden derzeit gesucht. (dpa/te/bef)

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