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Sophie Xeon: Madonna-Produzentin und Trans-Ikone gestorben

Die Sängerin und Musikproduzentin Sophie kam bei einem Kletterunfall in Athen ums Leben.

Die Sängerin und Musikproduzentin Sophie kam bei einem Kletterunfall in Athen ums Leben.

Die 34-jährige Musikproduzentin Sophie Xeon kam bei einem Kletterunfall in Athen ums Leben. Sie arbeitete mit Pop-Größen wie Madonna.

Athen. Man kannte sie vielleicht nicht unter ihrem Namen – aber die von ihr produzierte Musik hat man sicherlich schon einmal gehört. Nun ist die schottische Musikerin und Produzentin Sophie Xeon im Alter von nur 34 Jahren gestorben.

Wie ihr Plattenlabel Transgressive am Samstag auf seiner Webseite mitteilte, starb sie bei einem Kletterunfall. „Sie war getreu ihrer Spiritualität in die Höhe geklettert, um den Vollmond zu sehen, und rutschte versehentlich aus und fiel“, hieß es dort. Wie der „Guardian“ berichtete, spielte sich das Unglück in den frühen Morgenstunden des Samstags in Athen ab. Dort lebte die 34 Jahre alte Künstlerin.

Sophie Xeon: Auch als Solo-Künstlerin erfolgreich

Die meist nur als Sophie bekannte Musikproduzentin war für ihren intensiven Elektro-Pop-Kreationen bekannt. Sie arbeitete unter anderem mit Sängerinnen wie Madonna und Charli XCX zusammen, machte aber auch eigene Musik. Für ihr 2018 erschienenes Album „Oil of Every Pearl's Un-Insides“ war sie für den Grammy-Award nominiert worden.

Sophie Xeon wurde im schottischen Glasgow geboren. Im Jahr 2013 veröffentlichte die Transgender-Aktivistin ihre Debütsingle "Nothing More to Say". Ihr Management würdigte sie dem „Guardian“ zufolge als „Pionierin eines neuen Klangs“ und als „eine der einflussreichsten Künstlerinnen des vergangenen Jahrzehnts“.

( lhel/dpa )

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