Erdrutsch

La Gomera: Bei Campern beliebte Steilküste stürzt ins Meer

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Tobias Eßer
Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Spanien

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Spanien hat als erstes EU-Land die Schwelle von einer Million Corona-Infektionen überschritten. Mit 16.973 Neuinfektionen binnen 24 Stunden stieg die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen am Mittwoch auf 1.005.295 Fälle, wie das Gesundheitsministerium in Madrid mitteilte.

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Auf der Insel La Gomera ist ein Teil der Küste ins Meer gestürzt. Die Behörden suchen mit Hubschraubern nach möglichen Verschütteten.

La Gomera.  Im Osten der Kanaren-Insel La Gomera kam es am Sonntag gegen 16 Uhr Ortszeit zu einem Erdrutsch , bei dem ein Teil der berühmten Steilküste ins Meer stürzte. Die Küste rutschte an der bei Campern beliebten Playa Argaga in den Atlantik.

Touristen filmten das Naturspektakel aus einer nahe gelegenen Strandbar. Sie sind sichtbar geschockt. Dabei gibt es solche Erdrutsche häufig auf den Kanarischen Inseln – meistens jedoch in einem kleineren Ausmaß.

Behörden suchen mit Hubschraubern – Präsident glaubt nicht an Opfer

Weil dieses Mal jedoch ein so großer Teil der Steilküste abrutschte, waren die örtlichen Behörden sofort zur Stelle. Die Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle der Kanarischen Inseln aktivierte kurz nach dem Erdrutsch einen Notfallplan. Mit drei Hubschrauber n suchen die Einsatzkräfte derzeit nach Verschütteten, berichtet die deutschsprachigen „Teneriffa-News“ .

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, versuchte, die Sorgen der Menschen vor Ort zu beschwichtigen . Die Behörden gingen derzeit nicht davon aus, dass bei dem Erdrutsch Menschen zu Schaden gekommen seien.

Bei Campern beliebte Küste vermutlich mehrere Wochen gesperrt

Touristen, die aufgrund des Absturzes der Steilküste nicht zurück in ihre Unterkunft kommen können, werden mit Hubschraubern in den Hafen der Stadt Las Vueltas gebracht und können von dort weiterreisen.

Die Playa Argaga und deren Umgebung wurden den „Teneriffa-News“ zufolge weiträumig abgesperrt. Viele Helfer haben damit begonnen, die Hänge der restlichen Steilküste zu sichern und Geröll zu beseitigen. Die Behörden kündigten allerdings an, die Arbeiten würden mehrere Wochen dauern . Zur Zeit sei unklar, wann der betroffene Teil der Steilküste wieder für Camper und Touristen zugänglich gemacht würde .

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