Technik

Corona-Verfolgung: Diese Apps können Kontaktdaten erfassen

Beim Eintreten in ein Restaurant einen Bogen ausfüllen? Es geht einfacher. Mit diesen Apps können Sie ihre Kontaktdaten übermitteln.

Wie funktioniert die Corona-Warn-App?

Die Bundesregierung hält die Corona-Warn-App nach wie vor für ein hilfreiches Instrument im Kampf gegen die Pandemie. Allerdings nutzen nach Einschätzung von Experten zu wenig Menschen in Deutschland die Anwendung.

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Berlin. Bevor man das erste Getränk im Café oder Restaurant bestellen kann, bekommt man momentan Stift und Papier in die Hand gedrückt. Im Falle einer gemeldeten Coronavirus-Infektion müssen schließlich weitere Lokalbesucher benachrichtigt werden. Mit diesen Apps lassen sich Kontaktdaten nun ganz bequem elektronisch übermitteln.

Die wohl gängigste Methode, sich mit Smartphones an öffentlichen Orten zu registrieren, ist via QR-Code. Dabei müssen Gäste lediglich den Code scannen und schon öffnet sich ein Formular, in dem die Daten eingetragen und abgeschickt werden können. So lassen sich diese im Falle einer Infektion unkompliziert an das Gesundheitsamt weiterleiten.

Apps ersetzen herkömmliche Kontaktformulare

Die App „2FDZ“, kurz für „Fit in die Zukunft“ ist nur eine von vielen, die einen Online-Check-In – sowie einen Check-Out ermöglichen, um die genaue Aufenthaltsdauer in Restaurants oder auch Schwimmbädern oder Kirchen zu erfassen. Kostenpunkt: 9,20 Euro monatlich. Mit „e-guest“, „Knowwhere“ und weiteren Anbietern finden sich allerdings auch reichlich kostenfreie Möglichkeiten zur digitalen Datenerfassung. Dazu gehören auch Apps, die sich zusätzlich als Reservierungs-Tools nutzen lassen.

„Lunch Now“, „Centralplanner“ und „Socialwave“ stellen nicht nur zusätzlich digitale Speisekarten zur Verfügung, sondern machen auch kontaktloses Bezahlen möglich. Angst vor Datenmissbrauch ist laut der App-Entwickler unbegründet: Wie Restaurantinhaber versichern auch die Geschäftsführer der Apps, die Check-In- sowie Check-Out-Daten nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum automatisch zu entsorgen. Angelegte Konten lassen sich jederzeit löschen.

Online orten statt Apps downloaden

Die Registrierungsplattform Checkin.jetzt stellt außerdem eine Möglichkeit dar, sich ohne einen App-Download zu orten. Nach Eingabe der Stadt lassen sich gezielt Restaurants auswählen. Im Anschluss geben Nutzer ihre Namen, Begleiter, die geplante Dauer des Aufenthalts und, falls bekannt, eine Tischnummer an. Die Daten lassen sich entweder über WhatsApp oder bequem über eine E-Mail-Adresse absenden.

Bei der Webseite Corona-anmeldung.de handelt es sich außerdem um einen Zugang für Betriebe, die nach einer Anmeldung einen QR-Code für ihre Gäste freischalten können. Diesen wird nach dem Scannen ein einfaches elektronisches Kontaktdatenformular angezeigt. Auch in diesem Fall werden die Einträge nach Ablauf der vorgegebenen Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht.

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