Unglück

„Außergewöhnlicher Unfall“: Fisch tötet Mann in Angelboot

In Australien hat ein großer Fisch einen 56-jährigen Mann auf einem Angelausflug getötet. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art.

Darwin Harbour in der australischen Region Northern Territory. Bei einem Angelauflug hat ein Fisch offenbar einen Angler getötet. (Archivbild)

Darwin Harbour in der australischen Region Northern Territory. Bei einem Angelauflug hat ein Fisch offenbar einen Angler getötet. (Archivbild)

Foto: Michael Runkelvia www.imago-images.de / imago images / Westend61

Darwin. In Australien hat ein Fisch am Freitag einen Mann getötet. Der 56 Jahre alte Angler war mit Familie und Freunden auf einem Angelausflug in der Bucht von Darwin Harbour unterwegs, als der große Fisch aus dem Wasser in das Boot sprang und ihn an der Brust traf. Das berichtete die Polizei der Region Northern Territory am Samstag.

Die Angler brachten den Mann rasch ans Ufer, wo er trotz einer Herzdruckmassage durch Sanitäter später starb. Es handele sich um einen „außergewöhnlichen Unfall“, die Familie und die anderen Insassen des Bootes stünden unter Schock, erklärte die Polizei. Um welche Art Fisch es sich bei dem betroffenen Tier handelte, war zunächst unklar.

Fisch tötet Angler in Bucht von Darwins Bay in Australien

Ein lokaler Fischer sagte „ABC News“, es habe sich um eine sehr schwere Makrele gehandelt. Bestätigte wurde dies durch die Behörden zunächst jedoch nicht.

Bei einem ähnlichen Vorfall im Jahr 2018 hatte eine Frau knapp überlebt, nachdem ihr beim Angeln von einer springenden Makrele der Hals aufgeschlitzt worden war. Berichten zufolge sprang eine Makrele damals mehr als anderthalb Meter in die Luft und verletzte die Frau dabei lebensgefährlich. (dpa/les)

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