Corona-Maskenpflicht

Busfahrer in Oldenburg wegen Masken-Ansage verprügelt

Weil er sie mehrmals auf die Maskenpflicht hinwies, verprügelten zwei Männer einen Busfahrer in Oldenburg. Die Täter flohen unerkannt.

Maskenpflicht in Bus und Bahn

In ganz Deutschland gilt nun im Nahverkehr Maskenpflicht. Außerdem ist das Tragen einer einfachen Mund-Nase-Bedeckung in fast allen Bundesländern in Geschäften vorgeschrieben. Ziel ist es, die Ausbreitung des Coronavirus zu hemmen.

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Oldenburg. 
  • Ein Angriff auf einen Busfahrer in Oldenburg sorgt für Entsetzen: Er wies Fahrgäste auf die Maskenpflicht hin
  • Die Männer hätten dann auf ihn eingeschlagen, die Tür gewaltsam geöffnet und seien geflohen, wie der NDR berichtet
  • Die Polizei will nun Überwachungskamera-Bilder auswerten, um die Tat aufzuklären

Zwei Männer sollen in Oldenburg den Fahrer eines Linienbusses arbeitsunfähig geprügelt haben – offenbar, weil der Fahrer sie mehrfach auf die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr hingewiesen hatte. Das berichtet der NDR.

Busfahrer wies mehrfach auf Maske wegen Corona hin

Laut Angaben der Polizei gegenüber dem Sender hätten die Männer, die mit einem Kind unterwegs gewesen sein sollen, den Fahrer nach dem Hinweis auf die Maskenpflicht zunächst beleidigt. Daraufhin hätte dieser die Tür des Busses von innen verschlossen, um die beiden Männer der Polizei zu übergeben. Die Männer hätten dann auf ihn eingeschlagen, die Tür gewaltsam geöffnet und seien geflohen.

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Dem Bericht zufolge ermittelt die Polizei nun wegen Körperverletzung und Beleidigung. Aktuell würden die Aufnahmen der Überwachungskameras ausgewertet. Der Busfahrer habe eine leichte Gehirnerschütterung erlitten und sei arbeitsunfähig, berichtet der NDR.

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Frankreich: Busfahrer hirntot geprügelt

Erst Anfang des Monats hatte ein ähnlicher Fall aus Frankreich international für Entsetzen gesorgt. Dort hatte der Busfahrer Philippe Monguillot bei einer Gruppe Fahrgäste ebenfalls auf die Maskenpflicht bestanden. Die Fahrgästen attackierten ihn daraufhin derart heftig, dass er später im Krankenhaus für hirntot erklärt wurde. Die Familie einigte sich schließlich mit den Ärzten darauf, die lebenserhaltenden Maßnahmen einzustellen.

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