Stones-Hit

Darum drohen die Rolling Stones Donald Trump mit Klage

Die Rolling Stones positionieren sich prominent gegen Donald Trump. Nun erwägen sie sogar rechtliche Schritte gegen den US-Präsidenten.

Die Rolling Stones bei einem Konzert im Jahr 2017. Die Band will Donald Trump verbieten, ihre Songs auf Wahlkampf-Auftritten zu spielen.

Die Rolling Stones bei einem Konzert im Jahr 2017. Die Band will Donald Trump verbieten, ihre Songs auf Wahlkampf-Auftritten zu spielen.

Foto: Carsten Rehder / dpa

London. Die Rolling Stones wollen gegen US-Präsident Donald Trump rechtliche Schritte einlegen und ihm verbieten, ihren 1969-er Hit „You Can’t Always Get What You Want“ auf Wahlkampfveranstaltungen zu spielen. Ein Anwaltsteam der Band soll gemeinsam mit der Urheberrechtsgesellschaft BMI eine Unterlassungsaufforderung durchsetzen, hieß es in einer Mitteilung.

Sollte Trump die Unterlassungsaufforderungen ignorieren und bei Veranstaltungen weiterhin nicht lizenzierte Musik abspielen, drohe ihm eine Klage, heißt es in einer Mitteilung von BMI.

Rolling Stones gegen Trump: Band wollte Song-Nutzung schon 2016 unterbinden

Die „Rolling Stones“ versuchen bereits seit 2016, Trump von der Nutzung ihrer Songs abzuhalten. Schon im Vorwahlkampf der Republikaner zur Präsidentschaftswahl 2016 machte der Immobilien-Mogul zur Verärgerung der Rockstars Stimmung mit „You Can’t Always Get What You Want“.

Das Lied aus der Feder von Frontmann Mick Jagger und Gitarrist Keith Richards gehört aus Sicht des Magazins „Rolling Stone“ zu den 500 besten Songs aller Zeiten.

Die „Rolling Stones“ sind nicht die einzigen prominenten Künstler, die sich mit dem US-Präsidenten über die Nutzung ihrer Musik streiten. Erst kürzlich protestierte die Familie des verstorbenen Sängers Tom Petty gegen Trumps Verwendung von „I Won’t Back Down“ bei seinem umstrittenen Wahlkampfauftritt in Tulsa.

Hintergrund: Warum Trump beim Wahlkampf in Tulsa den Blues bekam

Auch Pop-Größen wie Pharrell Williams, Rihanna, Adele und Neil Young haben der Nutzung ihrer Musik durch Trump vehement widersprochen.

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