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Irrfan Khan: Schauspieler aus „Slumdog Millionär“ gestorben

Coronavirus-Pandemie: Die Welt steht still in Hollywood

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Das Coronavirus hat vielerorts das Leben zum Stillstand gebracht. AFPTV hat Menschen und Orte weltweit besucht, um zu sehen, was die Pandemie verändert hat.

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Irrfan Khan war international einer der bekanntesten indischen Schauspieler. Nun ist er im Alter von 53 Jahren in Mumbai gestorben.

Mumbai. Der Schauspieler Irrfan Khan ist am Mittwoch gestorben. Das teilte sein Sprecher mit. Der indische Schauspieler, der in Filmen wie „Slumdog Millionär“ und „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ mitgespielt hatte, wurde 53 Jahre alt.

2018 wurde bei dem Bollywood- und Hollywood-Star ein neuroendokriner Tumor diagnostiziert, eine seltene Krebsart. Khan, der 1967 in Jaipur als Sahabzade Irrfan Ali Khan zur Welt kam, ließ sich länger in London behandeln.

Nun starb er an Komplikationen nach einer Infektion des Dickdarms, erklärte ein Sprecher des Krankenhauses in Mumbai, in dem der Schauspieler zuletzt war. Erst im vergangenen Jahr war Khan nach der Krebserkrankung zurück zur Arbeit gekehrt.

Irrfan Khan – International einer der bekanntesten indischen Schauspieler

Khan galt international als einer der besten indischen Schauspieler und war bekannt dafür, mit einem Zucken seiner Augenbrauen oder einer Augenbewegung ein breites Spektrum an Emotionen zu zeigen. Er werde eine große Lücke hinterlassen, schrieb Bollywood-Größe Amitabh Bachchan auf Twitter.

Kahn spielte in „Slumdog Millionär“ einen Polizisten, in „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ verkörperte er den erwachsenen Piscine „Pi“ Molitor Patel. Außerdem hatte Khan Rollen in „The Amazing Spider-Man“ und „Jurassic World“. Seine erste Hauptrolle in einem Bollywood-Film spielte er bereits 2005.

Wie Khans Sprecher mehreren Berichten zufolge mitteilte, war in der vergangenen Woche bereits Khans Mutter verstorben. Durch die Ausgehsperren in der Corona-Pandemie habe er sie nicht beerdigen können. Khan selbst hinterlässt eine Frau und zwei Söhne.

(dpa/reba)

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