Polizeimeldung

Messerangriffe in Hanau – zwei Männer festgenommen

Nach Hanau: Polizeipräsenz wird bundesweit erhöht

Nach Hanau- Polizeipräsenz wird bundesweit erhöht

Nach dem Anschlag von Hanau wird zum Schutz der Bevölkerung in ganz Deutschland die Polizeipräsenz erhöht. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) kündigte an, dass "sensible Einrichtungen" wie Moscheen verstärkt überwacht würden. Auch an Bahnhöfen, Flughäfen und im grenznahen Raum wird es mehr Patrouillen geben.

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Am Dienstagabend gab es mehrere Messerangriffe in Hanau. Die Polizei erklärte am Mittwoch, zwei Tatverdächtige festgenommen zu haben.

Hanau. Die Polizei hat nach Messerangriffen an verschiedenen Orten in Hanau zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Es handele sich dabei um Männer im Alter von 23 und 29 Jahren, so die Polizei am Mittwoch. Hinweise auf den Hintergrund der Tat gebe es allerdings noch nicht. Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Kriminalpolizei haben die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten fünf bis sieben Männer am Dienstagabend Passanten mit dem Messer angegriffen. Drei von vier der angegriffenen Männer waren gegen 22 Uhr nacheinander in der Notaufnahme des Hanauer Klinikums erschienen. Sie seien zwischen 17 und 26 Jahre alt, so die Polizei. Einige der Opfer hatten demnach Stichverletzungen, in Lebensgefahr schwebe allerdings keiner der Männer.

Bei der anschließenden Fahndung nach den Tätern war auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt worden. Ein Zeugenhinweis hatte die Ermittler letztendlich auf die Spur der beiden Tatverdächtigen gebracht.

Hanau – Mehr Nachrichten

Ende Februar war die Stadt Hanau international in den Nachrichten: Bei einem rassistischen Anschlag tötete ein Deutscher zehn Menschen. Unser Reporter besuchte Hanau kurz nach dem Anschlag und sprach Angehörige und Betroffene rassistischer Gewalt: Hanau am Tag danach – Eine Stadt steht unter Schock. Auch bei Markus Lanz gab es einen Talk zu der Tat in Hanau: Dort redeten die Gäste allerdings am Thema vorbei, fand unsere Autorin.

(dpa/reba)

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