Fallzahlen

RKI meldet neue Fallzahlen – Reproduktionszahl sinkt wieder

Die Corona-Reproduktionszahl (R-Wert) sinkt wieder leicht. Alle aktuellen Fallzahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) im Überblick.

Coronavirus: Darum ist die Reproduktionszahl so wichtig

Beim Coronavirus ist oft von der Reproduktionsrate oder einem Reproduktionswert die Rede. Was ist das und was sagt es aus? Unser Video erklärt es.

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Berlin. 
  • Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet: Seit Beginn der Pandemie haben sich 199.375 Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert (Stand 14. Juli)
  • 9.068 Menschen in Deutschland sind laut RKI an Covid-19 gestorben (Stand 14. Juli)
  • Die aktuelle Reproduktionszahl, den sogenannten R-Wert, schätzt das RKI auf 1,00 (Stand 13. Juli, 0 Uhr)
  • Damit ist die Reproduktionszahl (R-Wert) wieder etwas gesunken, nachdem sie in den vergangenen Tagen gestiegen war
  • Alle aktuellen Fall- und Kennzahlen des Robert Koch-Instituts gibt es hier im Überblick

Seit mehr als vier Monaten bestimmt die Coronavirus-Pandemie das Leben der Menschen weltweit. Obwohl Deutschland dank Corona-Maßnahmen hohe Infektionszahlen wie etwa in den USA vermeiden konnte, ist die Krise nicht überstanden.

Wie viele Menschen derzeit in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert sind, was die beiden Reproduktionszahlen bedeuten und wie hoch diese sind, lesen Sie hier:

Coronavirus in Deutschland: Das sind die aktuellen Fallzahlen

In Deutschland haben sich nach Angaben der Gesundheitsämtern seit Beginn der Coronavirus-Pandemie insgesamt 199.375 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. 9068 sind laut Robert Koch-Institut (RKI) an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Zuletzt wurden 412 Neuansteckungen innerhalb eines Tages gemeldet (Stand 14. Juli). Etwa 185.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Lesen Sie hier: Alle aktuellen Nachrichten im Coronavirus-Newsticker.

Was ist die Reproduktionszahl und wie hoch ist sie aktuell?

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 13. Juli, 0 Uhr, bei 1,00 (Vortag: 1,04). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Die Reproduktionszahl ist ein wichtiges Instrument zur Einschätzung der Infektionsrate. Sie gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter während seiner Erkrankung mit dem Erreger ansteckt. Liegt der Wert unter eins, verringert sich die Zahl der Neuinfektionen. Liegt er darüber, breitet sich das Virus weiter aus. Hintergrund: So wird die Reproduktionszahl berechnet.

Was ist der 7-Tage-R-Wert und wie hoch ist er?

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen liegt dieser Wert derzeit bei 0,83, am Vortag lag er bei 0,91 (Stand 13. Juli). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen. Lesen Sie hier: Neuer Schweinegrippe-Virus entdeckt – droht nach Corona neue Pandemie?

Obwohl die Fallzahlen in Deutschland insgesamt auf einem niedrigen Niveau sind, beeinflussen lokale Häufungen den R-Wert stark. Der Wert reagiere auf kurzfristige Änderungen der Fallzahlen empfindlich, wie sie etwa durch einzelne Ausbruchsgeschehen verursacht werden können. Dies kann insbesondere bei einer insgesamt kleinen Anzahl von Neuerkrankungen zu verhältnismäßig großen Schwankungen führen, so das RKI.

Lesen Sie hier: RKI-Fallzahlen – Unterschiede zu den Corona-Daten der Johns-Hopkins-Universität.

Coronavirus-Pandemie: RKI-Fallzahlen pro Bundesland

Die Uhrzeit, wann die Bundesländer neue Tagesstände übermitteln, variiert von Land zu Land. Unter Umständen gibt es dabei sogar an den verschiedenen Tagen Schwankungen.

Lesen Sie hier: Lockerung der Corona-Maßnahmen in Deutschland – diese Regeln gelten in ihrem Bundesland.

Für die einzelnen Bundesländer übermittelte das RKI die folgenden Zahlen (nachgewiesene Infektionen, Datenstand 14. Juli):

  • Baden-Württemberg: 36.111
  • Bayern: 49.350
  • Berlin: 8656
  • Brandenburg: 3462
  • Bremen: 1691
  • Hamburg: 5231
  • Hessen: 11.206
  • Mecklenburg-Vorpommern: 804
  • Niedersachsen: 13.823
  • Nordrhein-Westfalen: 45.115
  • Rheinland-Pfalz: 7196
  • Saarland: 2819
  • Sachsen: 5476
  • Sachsen-Anhalt: 1919
  • Schleswig-Holstein: 3221
  • Thüringen: 3295

Alle wichtigen Zahlen finden Sie in unserem Coronavirus-Monitor.

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