Tierquälerei

China: Schwein an Bungeeseil aus 70 Metern Höhe geworfen

Unfassbare Tierquälerei in China: Ein Schwein wurde von einem Bungeeturm gestürzt. Die erste Reaktion der Betreiber macht sprachlos.

In einem chinesischen Vergnügungspark wurde ein Schwein an ein Bungeeseil gefesselt und in die Tiefe gestürzt. (Symbolbild)

In einem chinesischen Vergnügungspark wurde ein Schwein an ein Bungeeseil gefesselt und in die Tiefe gestürzt. (Symbolbild)

Foto: imago stock&people / imago/Winfried Rothermel

Chongqing. Diese Aktion sorgte in China für große Empörung: In der südwestchinesischen Metropole Chongqing wurde in einem Vergnügungspark ein neuer Bungeeturm eingeweiht. Zur Eröffnung dachten sich die Betreiber offenbar etwas „Besonderes“ aus: Ein lebendiges Schwein wurde aus etwa 70 Metern an einem Bungeeseil in die Tiefe gestürzt.

In den sozialen Netzwerken Chinas wie etwa „Weibo“ gingen Bilder und Videos des vor Panik quiekenden Tieres viral und sorgten für eine Welle der Entrüstung. Auf Videos ist zu sehen, wie das über 70 Kilogramm schwere Tier gefesselt und an einem Stock hängend von Mitarbeitern auf den 68 Meter hohen Turm geschleppt wurde.

China: „Goldenes-Schwein-Bungeespringen“ sorgt für Entrüstung

Oben angekommen wurde dem Schwein dann ein violettfarbener Umhang umgebunden, das Tier am Bungeeseil befestigt und dann in die Tiefe gestürzt. Nach dem 70-Meter-Sturz schwang das Schwein am Bungeeseil auf und ab, hing in der Luft, bevor es mit einer Winde hochgezogen wurde.

Viele Chinesen sind entsetzt über den Vorfall. „Es ist so brutal für das Schwein. Wir sind geschockt“, kommentierte eine junge Frau den Vorfall.

Eine andere Frau schrieb auf Twitter: „Ihr könnt euch nicht vorstellen wie unmenschlich und grausam diese Chinesen sein können.“ Laut „South China Morning Post“ sollte die makabre Vorstellung auch das Ende des Jahres des Schweines symbolisieren. Im chinesischen Tierkreiszeichen beginnt an diesem Samstag das Jahr der Ratte.

Ein Sprecher des Vergnügungsparks tat die Tierquälerei demnach lapidar als „ein bisschen Unterhaltung“ ab. Nach den heftigen Reaktionen im Internet entschuldigte sich der Park für die „Goldenes-Schwein-Bungeespringen“ genannte Aktion. „Wir nehmen aufrichtig die Kritik und Meinungen der Mehrheit der Internetnutzer an.“

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Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu heftigen Fällen von Tierquälerei. In Thüringen wurden mehrere Katzen schwer misshandelt.

Mitte Oktober sorgten Bilder aus einem Tierversuchslabor in Hamburg für großes Entsetzen. Tierschützer hatten nach Vorwürfen der Misshandlung von Tieren vehement die Schließung des Tierversuchslabors gefordert.

Täglich werden Hunde über das Internet verkauft. Doch nicht alle Händler sind seriös. Hinter den Anzeigen kann großes Tierleid stecken. (gem/dpa)

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