Betrunkener

Autofahrer rammt Weihnachtsmarktstand – und trinkt weiter

In Heubach in Baden-Württemberg hat ein Betrunkener einen Weihnachtsmarktstand gerammt. Die Trunkenheitsfahrt ging dann sogar weiter.

Macht Glühwein schneller betrunken? 5 Fakten zum Weihnachtsmarktgetränk

Fünf Fakten zum Glühwein

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HeubachIn Heubach in Baden-Württemberg hat sich ein betrunkener Besucher des Weihnachtsmarktes am Freitagabend einen ungewöhnlichen Parkplatz gesucht. Der 54-Jährige rammte einen Weihnachtsmarktstand und ließ sein Auto einfach stehen und trank die nächste Runde auf dem Markt.

Wie die Polizei mitteilte, wurde der 55-jährige Betreiber des Standes bei dem Unfall leicht verletzt. Mit der Beschädigung des Standes war die Alkoholfahrt des 54-Jährigen allerdings noch nicht beendet.

Heubach: Betrunkener fährt in Weihnachtsmarktstand und fährt später weiter

Denn nach der Runde auf dem Markt setzte sich der Unfallfahrer wieder in sein Auto und stellte es in der Nähe ab. Gerade als der Mann parken wollte, wurde er von einer Polizeistreife gestoppt. Bei dem Mann wurde eine Alkoholkontrolle durchgeführt und ihn erwartete nun eine Strafe.

Den Unfallschaden schätzte die Polizei auf über 4000 Euro.

In vielen größeren Städten in Deutschland versucht die Polizei aktuell genau solche Vorfälle mit Aufklärungskampagnen zu verhindern. In Dresden etwa war die Polizei am Freitag im Rahmen des Projektes „Hoch die Tassen“ unterwegs. Beamten hatten dabei Weihnachtsmarktbesuchern freiwillige Alkoholkontrollen angeboten.

So konnten Glühweintrinker besser einschätzen, ob sie noch fahrtüchtig waren. Wer zu viel getrunken hatte, wurde von der Polizei ermahnt, das Auto nicht mehr zu bewegen.

Für einen Waschbären aus Erfurt kommen die Hinweise der Polizei Dresden allerdings zu spät. Sein Schicksal nach einem Weihnachtsmarktbesuch nahm eine dramatische Wendung. Er hatte dort Glühwein getrunken und war herumgetorkelt – der Stadtjäger erschoss dann allerdings den Waschbären vom Erfurter Weihnachtsmarkt.

So dramatisch dieser Vorfall auch endete, zeigt er, dass solche Märkte an Weihnachten für Tiere meist nicht geeignet sind. Vor allem für Hunde sind Weihnachtsmärkte und Silvester der blanke Horror. (dpa/ac)