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„Duell um die Welt“: Sophia Thomalla hat Todesangst

Joko und Klaas haben sich für ihre Kandidaten wieder fiese Aufgaben überlegt. Schauspielerin Sophia Thomalla macht das mächtig sauer.

Klaas Heufer-Umlauf (l.); Joko Winterscheidt (r.)

Klaas Heufer-Umlauf (l.); Joko Winterscheidt (r.)

Foto: Jens Hartmann / © ProSieben / Jens Hartmann

Berlin. „Joko Winterscheidt – du Arschloch!“, schreit Sophia Thomalla heraus, als sie durch die Luft fliegt. Mit der Schauspielerin hatte es Quatschmacher Joko nun wirklich nicht gut gemeint. „Ich hatte Todesangst“ und „Das war das schlimmste Erlebnis meines Lebens“, sagt sie hinterher. Mit viel Dramatik selbstverständlich.

In „Das Duell um die Welt – Team Joko gegen Team Klaas“ schicken Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf Promis auf Reisen. Sie sind entweder Team Joko oder Team Klaas zugeordnet, der jeweils andere stellt die Aufgabe.

Besonders fies, zermürbend und so anspruchsvoll wie möglich sollte diese sein. Dieses Mal neben Sophia Thomalla dabei: der ehemalige Fußballer Thorsten Legat, Rapper Materia und Comedian Simon Gosejohann.

Duell um die Welt: Sophia Thomalla im Dunkeln gelassen

„Die ist mit allen Wassern gewaschen“, prophezeit Klaas vor Beginn der Aufgabe für Sophia Thomalla. In Nizza soll sie mit verbundenen Augen von einem Berg springen.

Vorher quält Joko sie allerdings noch ein bisschen, indem er sie „blind“ durch die Stadt schickt: an die Promenade, auf den Markt, ins Restaurant, an den Strand. Thomalla findet das nicht witzig, schnell ist die Schauspielerin genervt. Dann geht’s im Auto weiter. „Ein bisschen wie eine Entführung“, findet sie und schiebt hinterher: „Ich hasse Überraschungen.“

Unvorbereitet aus dem Helikopter geworfen

Eine Überraschung gibt es aber auch für das Team. Der geplante Stunt ist falsch terminiert, in Nizza und Umgebung wird nichts stattfinden können. Ein Ersatz-Stunt ist zwar schnell gefunden, der Haken aber: Der Stunt ist in Ungarn.

Für Sophia Thomalla gehen die Strapazen damit weiter. Das Team sagt ihr nicht, wo es nun hingeht, stattdessen fährt es einfach mehrere Stunden mit ihr über die Autobahn. Thomalla sieht weiterhin nichts. Auch das zehrt an ihren Nerven.

Am Ort des Geschehens soll es dann mit einem Helikopter zu einer Klippe gehen, von der sie springen soll. Das jedenfalls denkt sie. In Wirklichkeit schmeißt man sie einfach aus dem Helikopter - ohne Vorwarnung. Fies, doch der Punkt geht an Team Klaas. Warum Frauen eben doch eine Spur härter sind, stellte schon beim letzten Duell um die Welt Moderatorin Jeannine Michaelsen unter Beweis.

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Materia taucht ab

Der hat es stattdessen auf Marten Laciny abgesehen, den man nach Belize schickt. Der Rapper, der unter dem Namen „Marteria“ bekannt ist, glaubt zunächst seinem Hobby nachgehen zu können und ein bisschen angeln gehen zu dürfen. Unverständnis bei Klaas: „Meint der, das ist jetzt Goodbye Deutschland und die Kamera rennt hinter ihm her bis das Geld weg ist?“

Statt zu angeln soll Marten Laciny apnoetauchen gehen. Also ohne Tauchausrüstung. 25 Meter tief soll er runter und darf erst auftauchen, wenn er unten zwei Sechsen gewürfelt hat. Ein Tauchlehrer bringt ihm die Technik bei, doch Marteria bleibt ängstlich. Er sorgt sich um seine Ohren und seine Stimme.

Sich die Blöße geben und aufgeben – das will er aber auch nicht. Also geht es für ihn runter in die Tiefe. Ins Nichts. Dort aber ist er schnell sehr erfolgreich und kann ratzfatz wieder nach oben. So schwer wie gedacht war die Prüfung dann wohl doch nicht. Das Beste aber: Marteria kann nun endlich angeln gehen.

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Gosejohann gerät in Taiwan in kriegsähnliche Zustände

Von Belize geht’s nach Taiwan: Dort soll Simon Gosejohann – bekannt aus der „Comedystreet“ – eine Neuauflage seiner Show starten. Auf der Straße Quatsch machen, Menschen verwirren oder in unangenehme Situationen bringen – das kann der Comedian.

Die eigentliche Prüfung aber wartet woanders und ist weit weniger lustig. Als diebischer Rabe verkleidet muss er ein Bild von Joko stehlen. Das befindet sich auf einer taiwanischen Veranstaltung, die kriegsähnliche Zustände annimmt.

Es werden Raketen gezündet, Menschen kommen mit Verbrennungen ins Krankenhaus. Mittendrin Simon Gosejohann im Rabenkostüm und mit Helm. „Ich kriege kaum Luft“, keucht er. Erfolgreich ist er trotzdem. So wie jeder der Promis in dieser Sendung. Besonders unterhaltsam ist das Spektakel nicht. Gosejohann aber ist glücklich: „Joko, es war tatsächlich die Hölle, aber du hast mich nicht klein gekriegt.“

Ball jonglieren? Kein Problem für einen Fußball-Profi

Ebenso selbstbewusst ist ein ehemaliger Fußball-Profi und heutiger Trainer. „Ein Thorsten Legat schafft alles.“ Tatsächlich? Legat ist für seine Aufgabe in den Dolomiten gelandet. Hier soll er auf einem Mini-Fußballfeld, auf das gerade mal seine beiden Füße passen, 30 Mal den Ball hochhalten. Allerdings nicht am Boden, sondern auf einer mehrere tausend Meter hohen Bergspitze.

Schon der Flug mit dem Helikopter wird für Thorsten Legat zur ersten Herausforderung. „Ich habe am ganzen gezittert“, erzählt er im Rückblick. Die Berge, die Höhe – da habe sein Körper rebelliert.

Legat traut sich mit Gurt und Helm dennoch aus dem Flugzeug, denn: „Wenn du das nicht rockst, bist du der Depp der Nation.“ Mit besonders vielen theatralischen Worten abgerundet steht er schließlich auf dem kleinen Fleckchen Grün. Der erste Versuch scheitert, doch schnell hat es der alte Profi raus. „Kasallaaaaaa“, schreit er schließlich euphorisch heraus. Sein Markenzeichen. Er hat es geschafft.

Eine klebrige Herausforderung

Insgesamt spaßiger kommen da die Aufgaben für Joko und Klaas im Studio daher. Über ein Fließband laufen lauter Süßigkeiten: Schokolade, Gummistangen, Törtchen, Chips. Joko und Klaas müssen sie auffangen – mit dem Mund. Was daneben landet, wird später gewogen. Wer die meisten Kilos auf die Waage bringt, hat verloren.

„Boah, das ist ein Blombenzieher“, stellt Klaas schon nach der ersten Runde fest, als er noch nach Minuten eifrig kauend durchs Studio läuft. Ein Törtchen verputzt er anschließend komplett. „Weißt du, wo das Spiel unfair gewesen wäre? Bei Schlag den Raab.“ Ein kleiner Seitenhieb von Klaas in Richtung Stefan Raab.

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Joko und Klaas kennen den Namen der Sendung nicht

Beim „Buzzer“-Spiel tut sich schließlich eine große Wissenslücke auf: Joko und Klaas kennen den Namen ihrer eigenen Show nicht. Das Spiel geht so: Die beiden müssen buzzern und Fragen beantworten. Allerdings handelt es sich dabei um spezielle Buzzer. Mal befindet sich der Buzzer zwischen dem Publikum, mal ist ein es „mobiler Buzzer“, der sich durchs Studio bewegt. Dann wieder gibt es an einer Wand 100 Buzzer, aber nur einer davon funktioniert.

Joko freut sich, als er diesen gefunden hat. Aber wie heißt noch gleich der komplette Sendungstitel? „Duell um die Welt – Joko gegen Klaas.“ Falsch. Klaas ist nun an der Reihe: „Team Joko gegen Team Klaas – Duell um die Welt“, sagt er selbstsicher. Auch falsch.

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Der alte ist auch der neue Weltmeister

Gegen Ende ist es dann schließlich Joko selbst und nicht einer der Kandidaten, der kneift. Joko und Klaas sollen auf einem Holzbalken in der Luft schweben. Nur die Beine dürfen sie bewegen.

Über Kordeln sind ihre Füße mit Bällen verbunden, mit denen sie den anderen treffen und ihn hinunterstürzen müssen. „Das geht nicht“, wiederholt Joko immer wieder. Er hat Höhenangst. Also bekommt Simon Gosejohann noch einmal seinen großen Auftritt: Er springt für Joko ein.

Nach der ersten Runde dann der Sinneswandel: Joko will doch wieder mitmachen. „Das ist jetzt wieder so eine Heldengeschichte“, meint Klaas ironisch. Zum Weltmeister-Titel reicht es aber trotz des späten Engagements nicht mehr. Das letzte Spiel geht eindeutig an Klaas.