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Kanarische Inseln: Warnung vor Wellen und starken Winden

Auf den Kanarischen Inseln gilt weiter eine Wind- und Wellenwarnung. Diese Orte sollten Sie in den kommenden Tagen unbedingt meiden.

Kanaren: 5 Dinge, die man über die Inseln wissen muss
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Berlin. Noch schnell ein bisschen Aufwärmen vor der Weihnachtszeit? Auf den Kanarischen Inseln geht das derzeit nur mittelmäßig gut – denn wenngleich die Temperaturen bei mehr als 20 Grad liegen, ist es doch ausgesprochen ungemütlich.

Denn: Auf den Kanaren bleibt es weiter sehr windig. Bis Dienstagnacht sind die Inseln von einem Sturmtief umschlossen. Durch die starken Böen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 80 Stundenkilometer gerät auch das Meer in große Bewegung. So gelten an einigen Orten eine eingehende Wellen-Warnung, wie unter anderem“Teneriffa News“ berichten.

Auf Teneriffas Nachbarinsel La Gomera gilt am Montag sogar die Alarmstufe orange. Auf allen anderen Inseln wurde für den gleichen Zeitraum Alarmstufe gelb ausgerufen – was bedeutet, dass das Wasser immer noch stark auf das Land schlägt. Ausgenommen von der Warnung sind die Nordostspitze Teneriffas und der Norden Gran Canarias. Aber auch dort sollten die Menschen sich vor den starken Winden schützen.

Kanaren weiter ungemütlich: Ab Mittwoch weiter Wind und Regen

Neben der Windwarnung gilt ebenfalls eine Wellenwarnung der Stufe gelb für El Hierro, La Palma, La Gomera, Fuerteventura, Lanzarote, La Graciosa sowie für den Süden von Teneriffa und Gran Canaria. Die Küstenbereiche sollen von den Menschen gemieden werden.

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Auch ab Mittwoch soll das Wetter auf den Kanaren ungemütlich bleiben. An einigen Stellen werden weiter Wind, Wolken und Regenschauern erwartet.

In den vergangenen Monaten hatten immer wieder Unglücksfälle in der Region für Schlagzeilen gesorgt. So war Anfang Oktober ein Deutscher bei einer Nachtwanderung im Nationalpark von Teneriffa gestorben. Wenige Tage später war ein Paar auf Teneriffa in den Atlantik gestürzt. Der Mann war tot geborgen worden. (msb)