Erregung

Gericht verurteilt Mann (48) für Sex mit Verkehrshütchen

Er wollte sich an einem Verkehrshütchen verlustieren – öffentlich. Ein Gericht verurteilte den Mann. Es war nicht der erste Vorfall.

Verkehrshütchen regeln eigentlich den Verkehr, regen manche aber zum Verkehr an.

Verkehrshütchen regeln eigentlich den Verkehr, regen manche aber zum Verkehr an.

Foto: imago/blickwinkel

Berlin. Dass bei Menschen, die getrunken haben, gelegentlich alle Hemmungen fallen, ist bekannt. Spätestens, wenn dann noch Drogen dazukommen, kann es schnell zum Kontrollverlust führen – und einer gewissen Wahllosigkeit.

Ein ganz besonderes Verlangen entwickelte ein Mann in der Grafschaft Greater Manchester, genauer in der Stadt Wigan. Bauarbeiter erwischten ihn bei einem Liebesspiel der ungewöhnlichen Art: Der 48-Jährige versuchte, sich mit einem Verkehrshütchen zu befriedigen.

Einer der Bauarbeiter an einem Bahnhof wollte mit einem Lift auf eine höhere Ebene fahren. Er rief einen Kollegen hinzu – und machte die ungewöhnliche Entdeckung: Im Fahrstuhl saß der 48-Jährige mit heruntergelassener Hose und dem umgedrehten Plastikteil im Schoß.

Sex mit Verkehrshütchen – Das Wichtigste in Kürze:

  • In Manchester hat ein Mann Spaß mit einem Verkehrshütchen gehabt
  • Ein Gericht verurteilte den Mann jetzt
  • Er soll ein Entzugsprogramm machen

„Ich glaube, der Mann hat versucht, Geschlechtsverkehr mit einem Verkehrshütchen zu haben“, so der Zeuge im Gericht, zitiert in den „Manchester Evening News“. Er sei „schockiert gewesen“ und habe die Polizei alarmiert.

Den Beamten bot sich dann ein noch eindeutigeres Bild: So soll der Mann sich über dem Hütchen befunden haben und sein Geschlechtsteil von oben dagegen gedrückt haben. Doch die Erregung öffentlichen Ärgernisses war nicht der einzige Grund, dass die Polizei den Mann erst einmal mitnahm.

So hatte er weißen Staub im Gesicht, zudem habe ein Tütchen mit einer Substanz auf dem Boden gelegen. Offensichtlich Drogen.

„Weißes Pulver“ im Spiel – harte Strafe für Engländer

Der Polizei hatte der 48-Jährige erklärt, er habe getrunken und Fußball geguckt, ein Kumpel ihm dann ein „weißes Pulver“ gegeben. Als nächstes habe er nach Hause gewollt, dann sei das alles passiert – er dachte, er wäre in einem abgeschlossenen Raum während des Akt-Versuches. Und nicht in einem Lift.

Der Richter entschied, dass der Engländer 26 Wochen auf Bewährung bekommt, die Strafe muss in den kommenden zwei Jahren verbüßt werden. Zudem muss er ein Entzugsprogramm machen. Vor allem, weil es nicht der erste Vorfall war.

Einmal hatte er Sex auf einem Dach, dann vollzog er sexuelle Praktiken unter einer Decke in einem Auto. Beide Male wurde er gesehen und angezeigt. Der Richter erklärte die Strafe dann auch damit, dass „die Vergehen immer in Bezug auf Alkohol und Drogen geschehen sind“, berichten die „Manchester Evening News“.

Entsprechend gab es auch noch eine Ausgangssperre. Zwischen acht Uhr abends und sechs Uhr morgens sollte der Mann also vorerst nichts mehr öffentlich zu begatten versuchen.

Einen Polizeieinsatz gab es auch nach einem Zwischenfall in einem Flixbus – dort hatte ein Mann neben einer Frau onaniert. Zuhause ist Solo-Sex dagegen in Ordnung: Laut einer Studie haben Frauen dabei mehr Spaß als mit dem Partner. (ses)

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos

Beschreibung anzeigen

Meistgelesene