Flugzeug

Boeing muss wegen Triebwerksbrand nach Start notlanden

Kurz nach dem Start geht es für die Passagiere einer Boeing 767-300 wieder zurück auf die Landebahn. Grund waren Triebwerksprobleme.

Ein Flieger der Ethiopian Airlines musste am Dienstag auf dem Flug in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba wegen Triebwerksproblemen notlanden.

Ein Flieger der Ethiopian Airlines musste am Dienstag auf dem Flug in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba wegen Triebwerksproblemen notlanden.

Foto: Gioia Forster / dpa

Addis Abeba. Eine Schrecksekunde erlebten die Passagiere einer äthiopischen Boeing 767-300 am Dienstag bei ihrem Flug vom westafrikanischen Senegal nach Addis Abeba. Wegen Triebwerksproblemen musste die Boeing kurz nach dem Start umkehren und in der senegalesischen Hauptstadt Dakar notgelandet.

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Zwischenfall bei Flug ET 908, ohne auf die Umstände des Zwischenfalls einzugehen. „Wir entschuldigen uns bei unseren geschätzten Kunden, die bei dem Flug an Bord waren, für die Unannehmlichkeiten“, ließ die Airline zudem über ihren Twitter-Account verlauten.

Boeing muss notlanden: Triebwerk brannte

Alle Passagiere würden auf alternative Flüge umgebucht. Der Flugzeughersteller Boeing teilte auf Nachfrage lediglich mit, sich der Situation bewusst zu sein und die Fluggesellschaft gegenwärtig zu unterstützen.

Nach Informationen des Flugunfallbüros JACDEC hatte es bei dem zweistrahligen Verkehrsjet nach dem Start ein technisches Problem an einem der beiden Triebwerke sowie einen Brand gegeben. Etwa zehn Minuten später habe das Flugzeug dann aber wieder sicher auf dem Flughafen aufgesetzt, wo das Feuer schnell gelöscht worden sei.

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Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen bei Flügen. So musste erst vor wenigen Tagen ein Eurowings-Flieger ungeplant in Düsseldorf landen. Im Juni hatte eine russische Maschine ihren Flug auf dem Weg nach Berlin abgebrochen.

Boeing im Speziellen befindet sich derzeit im Sinkflug. Nach den Abstürzen mehrerer 737 Max steht Boeing vor einem Milliardenschaden. Auch mit den Piloten hatte der Flugzeugbauer daraufhin Probleme: Sie wollten sich nicht mehr ans Steuer von Boeing 737 Max setzen. Inzwischen sind die Flieger aus dem Verkehr gezogen, Boeing hatte womöglich fehlerhafte Teile in seinen 737-Flugzeuge verbaut.

(dpa)