Kettenreaktion

Mann zündet versehentlich gesamtes Anwesen von Freund an

| Lesedauer: 2 Minuten
Ein hilfsbereiter Freund hat offenbar beim Schweißen eine Kettenreaktion ausgelöst – mit fatalen Folgen (Symbolbild).

Ein hilfsbereiter Freund hat offenbar beim Schweißen eine Kettenreaktion ausgelöst – mit fatalen Folgen (Symbolbild).

Foto: zerocreatives / imago/Westend61

Er wollte nur helfen. Doch das ist gründlich daneben gegangen: Ein Mann löste mit Schweißarbeiten eine fatale Kettenreaktion aus.

Bibertal. Eigentlich wollte er nur einem Freund bei Schweißarbeiten am Auto helfen. Doch das ist einem 62-Jährigen im schwäbischen Bibertal gründlich misslungen. Statt erfolgreich die geleistete Arbeit am Auto zu bewundern, standen am Freitag die beiden Bewohner des Hauses samt des 62-Jährigen vor einem niedergebrannten Anwesen.

Denn der hilfsbereite Freund hatte beim Schweißen eine ungewollte Kettenreaktion hervorgerufen. In der knapp 5000 Einwohner zählenden Gemeinde nahe Günzburg fing der Innenraum des Fahrzeugs, an dem der 62-Jährige arbeitete, Feuer. Doch dabei blieb es nicht. Auch die Scheune, in der das Auto stand, brannte kurze Zeit später.

Doch damit nicht genug. Das komplette Anwesen samt Bauernhaus stand in Flammen, der Dachstuhl brannte aus. Mit 140 Einsatzkräften war die Feuerwehr im Einsatz und konnte immerhin noch verhindern, dass das gesamte landwirtschaftliche Anwesen niederbrannte. Trotzdem stand am Ende ein Gesamtschaden von geschätzten 200.000 Euro zu Buche.

Der 62-Jährige und die beiden Bewohner des Hauses blieben unverletzt.

Brand in Biebertal: Löschschaum soll 1,50 Meter hoch gestanden haben

Wie das Nachrichtenportal „BSAktuell“ berichtet, konnte die Feuerwehr durch den Einsatz von Löschschaum und Löschwasser verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergriffen. Dabei sparten die Einsatzkräfte offenbar nicht an Löschmitteln: Laut „BSAktuell“ soll der Schaum hinter der Eingangstür 1,50 Meter hoch gestanden haben.

Durch den Großeinsatz habe die Feuerwehr Schlimmeres verhindern können. Denn in der Garage hätten sich auch noch zwei Gasflaschen befunden. Durch die Kühlung der Polizei seien diese nicht explodiert. Auch eine Drohne sei zum Einsatz gekommen. Mit dieser hätten sich die Einsatzkräfte einen besseren Überblick über die Situation verschaffen können.

Auch in Bayern war es jüngst zu einem skurrilen Brandvorfall gekommen. Als sein Auto in Flammen aufging, öffnete ein Fahrer erstmal ein Bier – und verhinderte so Schlimmeres.

(dpa/tki)