Nachrichtensprecher

Warum Jan Hofer nach der „Tagesschau“ ein Selfie machte

Nicht nur im TV, auch online schauen Millionen Menschen die „Tagesschau“. Ihnen hat Sprecher Jan Hofer jetzt gedankt – auf seine Weise.

Was macht der Hofer denn da? Ein Selfie im „Tagesschau“-Studio.

Was macht der Hofer denn da? Ein Selfie im „Tagesschau“-Studio.

Foto: tagesschau / dpa

Hamburg. Nachrichtensprecher Jan Hofer ist bekanntlich immer für eine Überraschung zu haben. So auch am Donnerstagabend, als Millionen Zuschauer ihren Augen nicht trauten: Am Ende der 20-Uhr-„Tagesschau“ nimmt Hofer noch im Studio ein Smartphone in die Hand – und macht ein Selfie. Dabei sind Handys im TV-Studio gar nicht erlaubt.

Wenige Minuten später löste sich die Verwirrung auf. Da meldete sich Hofer nämlich mit einem kleinen Film auf dem Instagram-Account der „Tagesschau“ zu Wort. Darin erklärt er, er habe ausnahmsweise ein Handy mit ins Studio genommen, weil die „Tagesschau“ nun eine Million Follower bei Instagram habe.

Hofer bedankt sich auf Instagram für eine Million Follower

„Guten Abend, meine Damen und Herren, bei Instagram“, begrüßt Hofer die Follower. „Gerade eben ist unsere Hauptausgabe, die 20-Uhr-Ausgabe der ,Tagesschau“, zu Ende gegangen. Und normalerweise ist es streng verboten, ein Handy mit ins Studio zu nehmen und hier zu benutzen, aber heute ist das mal egal. Warum? Wir haben eine Million Instagram-Follower, und wir freuen uns sehr darüber.“

Laut dem für die „Tagesschau“ zuständigen Norddeutschen Rundfunk (NDR) hat sich die Zahl der Follower damit seit Jahresbeginn verdoppelt. „Also wir zeigen keine Urlaubsfotos, wir zeigen keine Fotos vom Essen und keine Strandfotos – wir machen Nachrichten“, erklärt Hofer weiter. „Und dass so viele Menschen unseren Nachrichten folgen, das macht uns auch ein bisschen stolz und wir freuen uns sehr darüber. Also: herzlichen Dank.“

Darum ist Jan Hofer so beliebt

Jan Hofer ist einer der beliebtesten Nachrichtensprecher Deutschlands. Immer wieder sorgt er auch außerhalb des TV-Studios für Aufmerksamkeit – und Anteilnahme. Zum Beispiel, als er im März vor laufender Kamera einen Schwächeanfall erlitt.

Zuletzt sorgte Hofer mit einer im Studio zufällig mitgeschnittenen Privat-Unterhaltung über Geld für Aufsehen. Sein Privatleben hält der 69-Jährige aus der Öffentlichkeit weitgehend heraus.

So präsent ist die „Tagesschau“ in sozialen Medien

Die „Tagesschau“ ist seit knapp vier Jahren mit einem Account bei Instagram vertreten, mittlerweile gebe es dort mehr als 5200 Beiträge, so der NDR. Das Social-Media-Team in Hamburg setze dabei auf eine Mischung aus Fotos, Videos und Stories. Mit der wachsenden Abonnentenzahl steige auch die Zahl von Kommentaren.

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Bisher habe das Social-Media-Team von ARD-aktuell im Laufe des Jahres fast 900.000 Kommentare und Antworten registriert. Auf Twitter hat die „Tagesschau“ den Angaben zufolge mehr als 2,5 Millionen Follower. Den Facebook-Account haben mehr als 1,6 Millionen abonniert. Auf Youtube hat sich die Zahl der Abonnenten seit Jahresbeginn auf mehr als 280.000 verdoppelt, so der NDR. (dpa/küp)

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