Partydroge

Schon Elfjährige konsumieren in Berlin Ecstasy-Pillen

Ein Zollmitarbeiter zeigt sichergestellte Ecstasy-Pillen. Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf kursieren die Drogen verstärkt unter Kindern und Jugendlichen (Archivbild).

Ein Zollmitarbeiter zeigt sichergestellte Ecstasy-Pillen. Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf kursieren die Drogen verstärkt unter Kindern und Jugendlichen (Archivbild).

Foto: Henning Kaiser / dpa

Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf wurde verstärkt Ecstasy bei Kindern gefunden. Vor allem Mädchen konsumieren offenbar die Droge.

Berlin. Der Stadtrat des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf, Gordon Lemm (SPD), warnt in einem Facebook-Post vor einem gesteigerten Konsum von Ecstasy-Pillen unter Kindern und Jugendlichen. „Wir haben seit einiger Zeit einen verstärkten Konsum der Droge Ecstasy im Bezirk wahrgenommen“, schreibt Lemm in dem Beitrag, den er am Montagabend veröffentlichte.

Betroffen seien Kinder zwischen elf und 14 Jahren. Verstärkt trete der Konsum bei Mädchen auf. Der Bezirksstadtrat schreibt weiter, dass einige dieser Pillen inzwischen für 1,50 bis 3 Euro verkauft werden. „Sie sind hoch dosiert, echt und kursieren verstärkt unter Jugendlichen“, so Lemm.

Ecstasy-Pillen vor allem in den vergangenen Monaten bei Kindern aufgetaucht

Die Drogen seien seit drei bis vier Monaten bei Kindern und Jugendlichen in Marzahn-Hellersdorf gefunden worden. Er wolle mit seinem Facebook-Beitrag Eltern warnen. Sie müssten mit ihren Kindern über die Gefahren sprechen und vor den Drogen schützen.

„Auch wenn Ecstasy eine beliebte Party-Droge ist, hat sie schwerwiegende Nebenwirkungen insbesondere bei Kindern und Jugendlichen“, schreibt Lemm. Polizei, Schulen sowie Jugend- und Gesundheitsamt seien im Bezirk bereits sensibilisiert worden, so der Bezirksstadtrat weiter. (BM)

Dieser Text ist zuerst auf morgenpost.de erschienen.

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