Whiskey

45.000 Fässer Jim Beam bei Feuer zerstört – Blitzeinschlag?

| Lesedauer: 2 Minuten
45.000 Fässer Jim Beam sind einem Brand im US-Bundesstaat Kentucky zum Opfer gefallen.

45.000 Fässer Jim Beam sind einem Brand im US-Bundesstaat Kentucky zum Opfer gefallen.

Foto: Ryan C. Hermens / dpa

Bei einem Brand in einer Lagerhalle in den USA sind Zehntausende Fässer Whiskey zerstört worden. Ein Blitz soll eingeschlagen sein.

Berlin. Der Spirituosenhersteller Beam Suntory hat rund 45.000 Fässer Whiskey der Marke Jim Beam verloren. Der Bourbon wurde bei einem Feuer zerstört, das am späten Dienstagabend (Ortszeit) in einer Lagerhalle im US-Bundesstaat Kentucky ausgebrochen war.

Der Alkohol befeuerte die Flammen zusätzlich. 40 Feuerwehrleute kämpften gegen den Brand, der auch auf ein zweites Lagerhaus übergriff, aber letztlich kontrolliert werden konnte. Das Gebäude, in dem das Feuer begann, stürzte hingegen ein.

Jim Beam zerstört – Whiskey war noch „relativ jung“

Beam Suntory erklärte in einem Statement, man sei dankbar, dass niemand verletzt wurde, und danke den mutigen Einsatzkräften, die den Brand daran hinderten, sich weiter auszubreiten. In den 45.000 zerstörten Fässern habe „relativ junger Whiskey“ gereift, es werde daher nicht zu Jim-Beam-Engpässen für die Kunden kommen. Der Grund für das Feuer ist noch nicht abschließend geklärt.

Der Katastrophenschützer von Woodford County, Drew Chandler, sagte dem US-Sender CNN, es sei möglich, dass ein Blitzeinschlag die Flammen ausgelöst habe.

Video soll Gewitter nahe der Jim-Beam-Lagerhalle zeigen

Auf Twitter kursiert ein Video, das nach Angaben des Nutzers @Chuck_BBN vom Dach eines Parkhauses am Flughafen in Millville aufgenommen wurde. Es zeigt mehrere Blitze am Horizont.

„Wenn man sich anschaut, wo ich war und wo das Feuer außerhalb Millvilles ausbrach, könnte diese Serie von Blitzen genau in der Gegend gewesen sein und zwar kurz vor dem Feuer“, schreibt @Chuck_BBN, fügt aber selbst hinzu, dass er nur spekulieren könne.

Beam Suntory teilte mit, dass man der Brandursache gemeinsam mit den Behörden auf den Grund gehen werde.

Feuerwehr ließ Feuer kontrolliert weiterbrennen

Chandler zufolge ließ die Feuerwehr den Brand kontrolliert mehrere Stunden weiterlodern, um den Alkohol komplett aus den Trümmern herauszubrennen. So soll vermieden werden, dass Trinkwasserquellen verschmutzt werden.

(cho)

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos