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Livestream mit Katzenfilter: Pakistans Politiker mal anders

Pakistanische Politiker, völlig ernst, aber mit lustigen Katzenohren? Ein Video mit „Cat Filter“ begeistert im Internet viele Fans.

Pakistanische Politiker mal anders: Wenn der Katzenfilter zur falschen Zeit aktiviert ist - oder genau zur richtigen.

Pakistanische Politiker mal anders: Wenn der Katzenfilter zur falschen Zeit aktiviert ist - oder genau zur richtigen.

Foto: Screenshot

Berlin. Menschliches Versagen, nennt man es in der offiziellen Mitteilung, „human error“. Tatsächlich hat da jemand schlicht nicht aufgepasst, bevor eine live ins Internet übertragene Pressekonferenz begann. Diverse Politiker aus Pakistan waren dabei online mit lustigen Katzenohren zu sehen – weil ein „Cat Filter“ aktiviert war.

Die Regierungspartei der pakistanischen Provinz Khyber Pakhtunkhwa, die PTI (Pakistan Tehreek-e-Insaf), will besonders modern sein, erklärt sich selbst zu Pionieren in der Social-Media-Arbeit. Entsprechend werden Debatten auch per Stream in Netz gesendet. Vom hauseigenen Team für solche Aufgaben. Normalerweise fehlerfrei – und mit weniger Zuschauern.

Katzenfilter bei Livestream aktiv: Politiker aus Pakistan ungewohnt im Netz

Offenbar hat dieses Internet-Team auch mal gemeinsam Spaß. Denn als die Übertragung vergangene Woche begann, war noch ein Filter aktiviert. Apps wie Facebook erlauben ihren Nutzern nicht nur normale Fotos zu machen, sondern eben auch manipulierte. Mal sind es besonders große Augen, dann absurde Perücken – oder eben Katzenohren und Schnurrbärte.

Cat-Filter für pakistanische Politiker – Erheiterung online

Erwartungsgemäß sorgt ein Videomitschnitt des Streams im Internet bei vielen für Erheiterung. Denn die bierernste Politik wird so dann doch ein wenig unterhaltsamer. In der Mitteilung der PTI heißt es dazu, der Filter sei rasch wieder abgeschaltet worden. Ein Disziplinarkomitee sei damit beschäftigt, der Fehler sei einem hart arbeitenden Freiwilligen geschehen.

Man wolle alles tun, um derartige Vorfälle zukünftig zu vermeiden. Und falls die Aufmerksamkeit am Ende doch gar nicht so schlimm ist – es gibt noch einige andere Filter. (ses)