Unglück

24-Jähriger springt von Hängebrücke in Grimma – und stirbt

In Grimma ist es am Pfingstmontag zu einem Badeunfall gekommen. Ein junger Mann war von einer Brücke in die Mulde gesprungen.

In Grimma ist ein junger Mann gestorben, nach dem er von einer Brücke gesprungen war.

In Grimma ist ein junger Mann gestorben, nach dem er von einer Brücke gesprungen war.

Foto: huettenhoelscher / Getty Images/iStockphoto

GrimmaIm sächsischen Grimma ist es Montagnachmittag zu einem tödlichen Badeunfall gekommen. Ein 24-Jähriger war gemeinsam mit zwei Bekannten von einer Hängebrücke in den Fluss Mulde gesprungen.

Der Mann war jedoch nach dem Sprung nicht mehr aufgetaucht. Die Bekannten informierten daraufhin die Polizei. Die Beamten suchten mit Hilfe der Wasserschutzpolizei und einem Hubschrauber das Wasser und das Ufer ab.

Nach zweieinhalbstündiger Suche fand die Polizei schließlich den leblosen Körper des Vermissten. Die Leiche des Mannes wurde etwa 50 Meter flussabwärts an einem Steg gefunden. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Wie rettet man jemanden vor dem Ertrinken?
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Badeunfälle: Ertrinken gilt als unterschätzte Gefahr

Vor allem in den Sommermonaten kommt es immer wieder zu tödlichen Badeunfällen. In Hamburg ertranken ein 49- und ein 54-Jähriger nach dem Grillfest eines Wassersportvereins. In Bayern stieg ein 34-Jähriger wegen einer Wette in einen Löschteich bei Chieming und ertrank. Vorerst nicht gefunden wurde ein 18 Jahre alter Austauschschüler aus Taiwan. Er war in Minden in der Weser schwimmengegangen und dabei wohl abgetrieben.

Für Aufsehen hatte zuletzt ein Schlauchboot-Unglück gesorgt, bei dem zwei Mädchen im Rhein ertrunken waren. Bei vielen Eltern gilt Ertrinken als unterschätzte Gefahr.

Dabei gibt es einige Regeln, die Schwimmer bei Hitze beachten sollten: So lassen sich Badeunfälle an heißen Tagen vermeiden. (dpa/ac)

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