Todesfall

Frau will Beerdigung mit Hund: Gesundes Tier eingeschläfert

Eine Amerikanerin ist gestorben. Getrauert wird vor allem um ihren Hund. Der wurde eingeschläfert. Für eine gemeinsame Beerdigung.

Eine Frau lies ihren Shih Tsu einschläfern – für die gemeinsame Beerdigung. (Symbolbild)

Eine Frau lies ihren Shih Tsu einschläfern – für die gemeinsame Beerdigung. (Symbolbild)

Foto: Keith Mayhewvia www.imago-images.de / imago images / ZUMA Press

Berlin. Es war ihr letzter Wille – und ein Tierarzt erfüllte ihn der vermeintlichen Tierliebhaberin: Eine Frau im US-Staat Virgina ließ sich mit ihrem Hund begraben. Der war nicht zufällig gleichzeitig gestorben. Viel mehr wurde das gesunde Tier eingeschläfert, um mit Frauchen unter der Erde zu enden.

Der US-Bundesstaat erlaubt es seit wenigen Jahren, dass Tierbesitzer an ausgewählten Orten mit ihren Lieblingen beerdigt werden können. Das hatte sich dann auch die Frau gewünscht, wegen der es nun in Sozialen Netzwerken einen posthumen Shitstorm gibt. Weltweit wundern bis ärgern sich Menschen über diese radikale Form von Tierliebe.

Tote mit gesundem Hund eingeschläfert – Tierheim hatte gekämpft

Berichtet hatte „NBC12“ – und erklärt, dass die Regelung nur private und familieneigene Friedhöfe betreffe. Auch hatte der TV-Sender mit dem Tierheim gesprochen, in dem der Shih-Tzu-Mischling „Emma“ nach dem Tod seiner Besitzerin zwischengelagert wurde.

Demnach war das Tier am 8. März eingeliefert worden, zwei Wochen später habe man Emma abgeholt. Das Personal habe immer wieder mit dem Nachlassverwalter der Frau debattiert, um den in ihren Augen grauenhaften Plan abzuwenden.

Die Anstrengungen blieben folgenlos, Emma wurd eingeschläfert. „Wir haben argumentiert, dass es sich um einen kerngesunden Hund handelt, den wir einfach in ein neues Zuhause hätten vermitteln können.“ Laut des Senders habe der Abschied von Emma vielen Angestellten des Tierheims das Herz gebrochen.

Politiker debattieren über Beerdigungs-Regel

Möglicherweise ist Emmas Tod aber nachträglich nicht völlig sinnlos gewesen. Laut „NBC12“ äußerten sich einige Politiker im Staat, dass man die alte Regelung der Beerdigung von Menschen mit eigentlich fitten Haustieren beenden und die Gesetze entsprechend ändern müsste.

In Schottland ist eine englische Bulldogge eingeschläfert worden – nachdem sie eine 22-Jährigem den Penis abgebissen hatte. (ses)