Hüttenwerk

Arbeiter stirbt bei Sturz in Waggon mit heißem Koks

In einem Hüttenwerk in Duisburg hat es einen tödlichen Arbeitsunfall gegeben. Ein Arbeiter war durch einen Teil eines Daches gestürzt.

Die Kokerei der Hüttenwerke Krupp Mannesmann Duisburg.

Die Kokerei der Hüttenwerke Krupp Mannesmann Duisburg.

Foto: Friedhelm Geinowski / WAZ FotoPool

Duisburg. Bei einem Arbeitsunfall in Duisburg ist am Mittwochabend ein 59-jähriger Arbeiter in einer Kokerei gestorben. Der Mann war auf dem Gelände der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) in einen Waggon voll heißem Koks gefallen.

Der Mann aus Essen war bei einem Fremdfirma angestellt und für Reinigungsarbeiten auf ein Gerüst am Dach der Kokerei gestiegen. Von dort war der Mann durch ein Oberlicht drei Meter tief in eine Halle des Hüttenwerks gestürzt. Er landete in einem Waggon, der mit heißem Koks gefüllt war.

Es müsse nun geklärt werden, ob der Mann durch den Sturz oder erst im Waggon gestorben sei. „Wir haben eine Obduktion angeordnet und untersuchen jetzt die Todesursache“, sagte eine Polizeisprecherin. (dpa/ac)

• Hintergrund: MItteilung der Firma HKM Duisburg zum tödlichen Unfall