Mode

Met Gala 2019: Das sind die schrillsten Outfits der Stars

Lady Gaga in Wäsche, Billy Porter auf einer Sänfte, Jared Leto mit Doppelkopf: Die Met Gala in New York bot wieder sehr schrille Mode.

New York. Es ist einer der wichtigsten Mode-Termine des Jahres: die Met Gala in New York. Zum Benefiz-Ball im Metropolitan Museum kommen große Stars und begehrte Models – oft in den ausgefallensten Roben. 2019 ganz vorne mit dabei: Pop-Superstar Lady Gaga, die schon auf dem roten Teppich vier Mal das Outfit wechselte.

Der rote Teppich war diesmal Pink. Ein guter Hintergrund für Katy Perrys Auftritt in einem Kronleuchter-Outfit, das vielleicht das unbequemste des Abends war. Billy Porter, Schauspieler („Pose“) und Komponist, brachte als Accessoires ein paar junge Männer mit nacktem Oberkörper mit, die ihn auf einer Sänfte zur Treppe des Metropolitan Museums trugen.

Cardi B. hat großen Auftritt bei Met Gala

Rapperin Cardi B. brauchte ebenfalls die Hilfe von sechs Männern, um die riesige Schleppe ihrer Robe so zu richten, dass sie über den Teppich fließen konnte. Rocker und Schauspieler Jared Leto trug ein originalgetreues Abbild seines Kopfes mit sich. Zu den Gästen zählten auch Janelle Monae, Nicki Minaj, Kim Kardashian, Kendall und Kylie Jenner und viele weitere Stars aus Entertainment und Mode.

In der Modewelt sowie unter vielen Schauspielern und Musikern gilt die „Met Gala“ als Party des Jahres. Ein Ticket kostet laut „New York Times“ 35.000 Dollar (31.000 Euro), ein Tisch bis zu 300.000 Dollar (268.000 Euro).

Tickets zur Met Gala kosten 31.000 Dollar

Die Einnahmen des Benefiz-Balls gehen an das Kostüm-Institut des Metropolitan Museums. Unter der Schirmherrschaft von US-„Vogue“-Chefin Anna Wintour werden jedes Jahr Millionen gesammelt, die dann das Jahresbudget der „Mode-Abteilung“ des Museums bilden.

Bei der Gala am Montagabend hieß das Motto „Affekt: Bemerkungen zur Mode“ („Camp: Notes on Fashion“) – ein Wortspiel mit dem Titel des berühmten Essays „Notes on Camp“ der US-Schriftstellerin und Philosophin Susan Sontag. Die Hauptausstellung des Kostüm-Instituts widmet sich in diesem Jahr dem Konzept. Dabei geht es um einen facettenreichen und kaum zu fassenden Begriff zwischen affektiert, geziert und kitschig. (moi/dpa)

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