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„Luftnotlage“: Boeing 747 von Lufthansa kehrt wieder um

Auf dem Weg von Frankfurt nach São Paulo musste eine Lufthansa-Maschine umkehren. Grund waren technische Probleme an der Boenig 747.

Eine Boeing 747 der Lufthansa musste auf dem Flug von Frankfurt nach São Paulo umdrehen.

Eine Boeing 747 der Lufthansa musste auf dem Flug von Frankfurt nach São Paulo umdrehen.

Foto: Axel Heimken / dpa

Berlin. Wieder Komplikationen bei einem Flug: Wegen technischer Probleme musste eine Boeing 747 der Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt nach São Paulo umkehren.

Die Crew von Flug LH506 habe sich aufgrund von technischen Unregelmäßigkeiten zur Rückkehr entschieden und vorsorglich eine sogenannte Luftnotlage erklärt, sagte eine Lufthansa-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Bei „Luftnotlage“ dürfen Maschinen bevorzugt landen

Die Maschine war am Montagabend um 22.12 Uhr vom Frankfurter Flughafen gestartet. Um 4.55 Uhr Ortszeit hätte sie am Dienstag in São Paulo landen sollen. Doch am Dienstagmorgen um 0.15 Uhr landete die Maschine wieder in Frankfurt. Sie drehte laut „Flightradar 24“ etwa auf der Höhe von Lyon wieder um.

Das Flugzeug werde nun technisch untersucht, so die Sprecherin. Die 284 Passagiere wurden in Hotels untergebracht worden. Am Dienstagvormittag soll die Reise in die brasilianische Millionenmetropole erneut gestartet werden, wie die Sprecherin weiter sagte.

Weitere Details zum Grund der Rückkehr lagen zunächst nicht vor. Wenn eine „Luftnotlage“ erklärt wird, dürfen Flugzeuge bevorzugt landen.

Erst am Freitag mussten außerdem zwei Eurowings-Maschinen vom Typ Boeing 737 ihre Flüge „aus technischen Gründen“ abbrechen.

Zwei Abstürze brachten den Flugzeugbauer Boeing zuletzt in Bedrängnis. Als Folge drosselte Boeing die Produktion des Pannen-Fliegers 737 Max 8.

Ende der A380-Produktion könnte für Steuerzahler teuer werden

Vergangenen Dienstag musste auch eine A380 der Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt nach Neu-Delhi wegen eines technischen Defekts am Hydrauliksystem umkehren. „Die Flugfähigkeit und die Sicherheit an Bord waren zu keiner Zeit beeinträchtigt. Es wurde keine Luftnotlage erklärt“, sagte eine Sprecherin der Airline.

Um die Probleme beim A380 wurde in den vergangenen Monaten viel berichtet. Nachdem bekannt geworden war, dass immer mehr Airlines Bestellungen für den A380 stornierten, stellte Airbus die Produktion des Riesenfliegers gänzlich ein. Für den deutschen Staat könnte es indes teuer werden: Der Steuerzahler könnte wegen des A380 600 Millionen verlieren.(les/dpa)

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