Schießerei

Ein Toter und vier Verletzte nach Schießerei bei Kopenhagen

Im dänischen Rungsted ist bei einer Schießerei ein junger Mann getötet verletzt worden. Die Polizei geht von einem Bandenkrieg aus.

Rungsted am Samstagabend: Polizisten untersuchen den Tatort.

Rungsted am Samstagabend: Polizisten untersuchen den Tatort.

Foto: Mathias Oegendalvia www.imago-images.de / imago images / Ritzau Scanpix

Kopenhagen. In der Gemeinde Rungsted rund 30 Kilometer nördlich von Kopenhagen ist am Samstagabend bei einer Schießerei ein junger Mann getötet worden. Vier weitere Männer im Alter zwischen 20 und 27 Jahren seien verletzt worden, sagte Ermittler Lau Thygesen von der Polizei Nordseeland (Nordsjælland).

Die Ermittler gehen davon aus, dass es zu dem Vorfall wegen einer Auseinandersetzung von zwei Banden aus der Region kam. Unbeteiligte Passanten sollen nicht unter den Opfern sein. Die Verletzten wurden im Krankenhaus behandelt. Lebensgefahr bestand laut Polizeiangaben nicht.

Die Fahndung nach dem Täter oder den Tätern läuft. 14 Männer im Alter zwischen 20 und 32 Jahren wurden nach den Schüssen vorläufig festgenommen. Wie genau sie an dem Vorfall beteiligt waren, war am Sonntag noch unklar.

Mehrere Gangs in Kopenhagen aktiv

Weitere Informationen gaben die Beamten zunächst nicht bekannt. Anwohner wurden gebeten, in ihren Häusern zu bleiben. Auf Bildern war zu sehen, dass mehrere Rettungs- und Polizeiwagen in einer Kurve einer Straße standen, die am Wasser entlangführt.

Am Sonntag setzte die Polizei ihre Ermittlungen fort. Man wolle sowohl in Rungsted als auch in anderen Teilen des Polizeibezirks besonders sichtbar sein, damit die Bürger sich wieder sicher fühlten, erklärte Ermittler Carsten Spliid.

Rungsted ist Teil der Stadt Hørsholm und liegt rund 30 Kilometer nördlich von Kopenhagen. In der dänischen Hauptstadt sind mehrere Gangs aktiv.

Eine Google-Maps-Karte zeigt die genaue Lage des Ortes.

(dpa/ba/cho)

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