Flugverkehr

Zwei Eurowings-Machinen müssen Flüge abbrechen

„Aus technischen Gründen“ haben zwei Eurowings-Maschinen ihre Flüge abgebrochen. Laut Airline bestand für Passagiere keine Gefahr.

Eine Maschine der Airline Eurowings beim Landeanflug (Symbolbild).

Eine Maschine der Airline Eurowings beim Landeanflug (Symbolbild).

Foto: Oliver Willikonsky / imago/Oliver Willikonsky

Köln. Für einige Eurowings-Kunden begann der Urlaub am Freitag mit einem unschönen Zwischenfall. Zwei Maschinen brachen ihre Flüge ab.

Am Freitagvormittag musste die Maschine der Airline mit der Flugnummer EW592 ihren Flug nach Palma de Mallorca abbrechen und zum Flughafen Köln/Bonn zurückkehren.

Es habe eine Warnanzeige für einen Fahrwerksschacht des Flugzeugs gegeben, sagte ein Eurowings-Sprecher auf Nachfrage. Die Maschine vom Typ Boeing 737 mit 152 Passagiere landete laut einer Flughafensprecherin um 12.16 Uhr wieder in Köln/Bonn, nachdem sie sich um 11.22 Uhr auf den Weg gemacht hatte.

Eurowings: Keine Gefahr für Passagiere

„Es hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für die Passagiere und die Crew bestanden“, betonte ein Sprecher von Eurowings gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die Maschine werde zurzeit untersucht, die Passagiere sollen gegen 18 Uhr mit einem anderen Flugzeug nach Mallorca gebracht werden.

Auch eine zweite Eurowings-Maschine kam am Freitag vorerst nicht an ihrem geplanten Ziel an: Flug EW7520 sollte 174 Passagiere von Hamburg nach Barcelona bringen, drehte aber ab und landete in Hannover. Auch bei diesem Flug habe nie eine Gefahr für die Menschen an Bord bestanden, sagte ein Sprecher.

Grund für den Flugabbruch sei ein defektes Instrumenten-Display gewesen, so der Sprecher. Es sei ausgetauscht worden, dann habe die Maschine ihren Flug fortgesetzt.

Lufthansa-Maschine musste umkehren

Mit einem ähnlichen Problem hatte am Mittwoch die Lufthansa zu kämpfen. Ebenfalls wegen technischer Probleme war eine Maschine auf dem Weg von Frankfurt nach Neu-Delhi umgekehrt und zum Startflughafen zurückgeflogen.

Laut Lufthansa war ein Problem am Hydrauliksystem der Airbus-Maschine vom Typ A380-841 der Grund. Auch in diesem Fall sei „die Flugfähigkeit und die Sicherheit an Bord zu keiner Zeit beeinträchtigt „gewesen.

(dpa/ba/moi)

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