Trauerfall

The-Prodigy-Sänger Keith Flint ist tot: Band dankt den Fans

Keith Flint, Sänger der englischen Band The Prodigy, ist tot in seinem Haus in Essex gefunden worden. Die Band dankt nun den Fans.

Prodigy-Sänger Keith Flint mit 49 Jahren gestorben
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Essex.  Keith Flint ist tot. Die Fans haben die Nachricht mit Entsetzen aufgenommen – und sich auf unterschiedliche Weise von dem Sänger der Band The Prodigy verabschiedet. Dafür danken die Band-Mitglieder bei Instagram ihren treuen Anhängern – und posten als Beispiel ein Graffito aus London, das Flint gewidmet ist.

Die Leiche des Sängers der englischen Band The Prodigy ist am Anfang März in seinem Haus in Essex gefunden worden. Flint wurde 49 Jahre alt. Laut seines Bandkollegen handelte es sich um einen Selbstmord.

Zuvor hatte der der „Guardian“ unter Berufung auf die Polizei berichtet, dass die Beamten alarmiert worden, vor Ort aber nur noch den Tod von Flint festgestellt werden konnte und es keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen gegeben hatte.

The Prodigy: „Er wird für immer fehlen“

The Prodigy bestätigte den Tod des Sängers in einer Mitteilung: „In tiefem Schock und mit Trauer müssen wir den Tod unseres Bruders und besten Freundes Keith Flint bestätigen. Ein wahrer Pionier, Wegbereiter und eine Legende. Er wird für immer fehlen.“

Flint stieß ursprünglich als Tänzer zu The Prodigy, wurde aber schließlich Frontmann neben Rapper Maxim. Er lieferte auch den Gesang für die beiden bekanntesten Songs der Band, „Firestarter“ und „Breathe“. Gründer und musikalischer Kopf der Gruppe ist Liam Howlett.

Nach Angaben von Bandgründer Liam Howlett hat Flint Selbstmord begangen. Das teilte er auf Instagram mit.

Im Winter erschien das letzte Album, Konzerte waren geplant

The Prodigy veröffentlichten acht Studioalben, von denen sechs in ihrem Heimatland Großbritannien auf Platz 1 landeten. In Deutschland schaffte es „The Fat of the Land“ (1997) an die Spitze der Charts. Das neueste Album „No Tourists“ erschien im November 2018.

The Prodigy - Firestarter

Für den Sommer waren Festival-Auftritte geplant, etwa in Deutschland beim „Deichbrand“ und beim „Highfield Festival“.

In den sozialen Medien nahmen Fans und Weggefährten Abschied von Flint, darunter etwa Ed Simons des britischen Electronica-Duos Chemical Brothers. Er sei traurig, vom Tod Flints hören zu müssen. Es habe immer Freude gemacht, mit ihm Zeit zu verbringen und zu arbeiten.

• Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

(cho)

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