Attacke

Rapper Jigzaw im Fitnessstudio mit Messer angegriffen

 Die Rapper Kollegah (links) und Jigzaw (rechts) vor dem Landgericht in Hagen.

Die Rapper Kollegah (links) und Jigzaw (rechts) vor dem Landgericht in Hagen.

Foto: Kai-Uwe Hagemann / dpa

Der Rapper Jigzaw hat im Jahr 2017 einen Polen mit einer Machete lebensgefährlich verletzt. Nun gab es eine neue Auseinandersetzung.

Berlin.  Der umstrittene Gangster-Rapper Jigzaw aus Hagen ist in einem Fitnessstudio mit einem Messer verletzt worden. Nach Angaben des Rappers tauchte während seines Trainings plötzlich ein Mann auf und attackierte ihn.

„Er zog ein Messer, ich rief um Hilfe – doch erst wollte keiner helfen“, sagte Jigzaw, bürgerlich Nuhsan C., der „Westfalenpost“. Mitarbeiter des Studios riefen daraufhin die Polizei. „Polizisten versorgten meine Schnittverletzung auf der Stirn, bis der Rettungswagen kam“, so der Rapper weiter. Die Polizei bestätigte der Zeitung die Auseinandersetzung.

Jigzaw tauchte ab und verhöhnte Behörden auf Youtube

Der Rapper konnte nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen, Er sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen: Er hatte zum Beispiel im Juli 2017 einen Polen in einem Wettbüro in Hagen mit einer Machete lebensgefährlich verletzt.

Das Amtsgericht hatte ihn deshalb zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Dagegen legte er Berufung. Schließlich bezahlte der Rapper Kollegah eine Kaution von 40.000 Euro und nahm Jigzaw unter Vertrag. Schon vor dem Urteil hatte Jigzaw Wirbel verursacht: Nach der Attacke war er geflüchtet und hatte aus dem Untergrund die Behörden in Youtube-Videos verhöhnt. (les)

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