Ermittlungen

Marihuana-Dealer bedroht Kunden mit Pfeil und Bogen

In Niederbayern ermittelt die Polizei, nachdem ein Marihuana-Dealer einen seiner Kunden mit einer ungewöhnlichen Waffen bedroht hat.

In Niederbayern ermittelt die Polizei, nachdem ein Marihuana-Dealer einen seiner Kunden mit einer ungewöhnlichen Waffen bedroht hat.

Foto: Friso Gentsch / dpa

In Niederbayern ist ein Marihuana-Züchter mit einem der Kunden in Streit geraten. Schließlich griff der Verkäufer zu Pfeil und Bogen.

Hutthurm.  Ungewöhnliches Ende eines Drogen-Deals: Ein Marihuana-Verkäufer hat nach einem Streit Pfeil und Bogen auf einen Kunden gerichtet.

Der bedrohte Mann floh in der Nacht auf Donnerstag aus dem Haus des Marihuana-Züchters in Hutthurm (Landkreis Passau) und informierte die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler wollte der 33-Jährige Marihuana kaufen, geriet daraufhin aber mit dem 22-jährigen Drogenzüchter in Streit. Der Züchter hielt ihm Pfeil und Bogen vor die Nase – schoss aber nicht.

Spezialeinsatzkommando rückte an

Beamte rückten aus, der Drogenzüchter öffnete die Tür jedoch nicht. Deshalb musste ein Spezialeinsatzkommando anrücken. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann auf die Wache mit.

Die Staatsanwaltschaft entscheidet später, was weiter mit ihm passiert. Die Kriminalpolizei ermittelt. Einsatzkräfte fanden in seiner Wohnung Pfeil, Bogen und eine Marihuana-Aufzuchtanlage. (dpa/les)

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