Friseur

Haarschnitt ging daneben: Anzeige wegen Körperverletzung

Eine Friseurin schnitt die Haare ihrer Kundin zur kurz, wollte es mit Haarverlängerungen retten. Ende der Geschichte: Eine Anzeige wegen Körperverletzung. (Symbolbild)

Eine Friseurin schnitt die Haare ihrer Kundin zur kurz, wollte es mit Haarverlängerungen retten. Ende der Geschichte: Eine Anzeige wegen Körperverletzung. (Symbolbild)

Foto: gpointstudio / imago/Westend61

Eine 34-Jährige wollte ihre Haare wie auf einem Bild geschnitten haben. Es ging schief. Die Friseurin wollte es retten. Das misslang.

Wittenberge.  Sie hatte ganz klare Vorstellungen – und bekam nicht, was sie wollte. Eine 34-Jährige hat deshalb ihre Friseurin angezeigt.

Die 34-Jährige war in einem Salon in der Stadt Wittenberge. Mit einem Bild wollte sie der Mitarbeiterin vermitteln, wie sie sich ihre Haare zukünftig vorstellt.

Das gelang der Friseurin offenbar nicht so, wie sich die Kundin das vorgestellt hatte. Tatsächlich seien die Haare nach Angaben der Frau aber viel kürzer geschnitten worden, als gewünscht. Daraufhin habe die Friseurin eine Haarverlängerung vorgenommen.

Kopfschmerzen nach Haarverlängerung

Nach der aufwendigen Prozedur habe die Kundin dann über Kopfschmerzen geklagt und die Anzeige erstattet. In dem Fall werde ermittelt, sagte ein Polizeisprecher.

Grundsätzlich kann Haareschneiden auch ohne anschließende Komplikationen Körperverletzung sein – es hängt von der Schwere der Tat ab, wie zivilrechtlich geurteilt wird. Mehrfach haben Friseure bereits Schmerzensgeld an Kunden zahlen müssen. (ses/dpa)

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