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WhatsApp: Warum so viele Weihnachtsmann-Avatare kursieren

WhatsApp: Diese drei Tricks muss man kennen

WhatsApp: Diese drei Tricks muss man kennen

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Beim Messenger WhatsApp haben zurzeit viele Nutzer Weihnachtsmann-Profilbilder. Das liegt an einem Kettenbrief. Eine Betrugsmasche?

Berlin.  WhatsApp-Nutzer verwandeln ihre Profilfotos derzeit in Weihnachtsmänner. Grund für die Aktion ist ein Kettenbrief, der derzeit die Runde macht. Darin verbirgt sich ein Rätsel. Wer es nicht macht, bekommt die Aufforderung, sein Profilbild zum Weihnachtsmann zu verändern.

Konkret heißt es in dem Rätsel: „Ein Spielchen für Dich. Du kommst in ein Zimmer. Auf dem Bett liegen 2 Hunde und 3 Katzen. Der Weihnachtsmann, ein Esel und 5 Rentiere stehen da auch rum. 3 Tauben und eine kleine Ente fliegen durch die Gegend... so! Wie viele Füße stehen im Zimmer?“, heißt es in dem Rätsel.

WhatsApp – Spekulationen um Betrugsmasche

Die richtige Antwort für das Spiel erhitzt die Gemüter. Nutzer diskutieren zum Beispiel die Frage, ob die angeschriebene Person selbst auch im Zimmer steht und seine Füße also mitzählen.

Die Seite „Mimikama“ berichtet außerdem, dass viele Nutzer von einer Betrugsmasche ausgehen. Das Bild von dem Weihnachtsmann sei urheberrechtlich geschützt und würde nur in den Umlauf gebracht, um später Geld einzuklagen. Berichte über Klagen gibt es allerdings nicht. Dass es sich um eine Masche handelt, ist also zunächst einmal lediglich Spekulation.

Deshalb sollten Nutzer das Bild nicht teilen

Nutzer sollten lieber darauf verzichten, sich an dem Kettenbrief zu beteiligen. Schließlich ist die Urheberrechtsfrage nicht geklärt. Eine Abmahnung seitens des Urhebers scheint aber trotzdem unwahrscheinlich. Dazu müsste der Rechteinhaber erst einmal die Nutzer herausfinden, die das Foto verwendet hat.

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WhatsApp-Kettenbriefe verunsichern Nutzer

Immer wieder sorgen Kettenbriefe auf WhatsApp oder Facebook für Aufregung. Zuletzt wurde in einer Nachricht ein Tankstellen-Boykott gefordert. Im April versprachen Betrüger einen Milka-Schokoladenkorb – wollten aber tatsächlich Nutzerdaten abgreifen. (les)