Missbrauch

Englische Bulldogge beißt 22-Jährigem Penis und Hoden ab

In Schottland hat ein Hund seinem Besitzer Penis und Hoden abgebissen. Inzwischen ist klar, warum es dazu kam.

Englische Bulldoggen (Canis lupus f. familiaris) gelten eigentlich als friedliche Tiere (Symbolfoto).

Englische Bulldoggen (Canis lupus f. familiaris) gelten eigentlich als friedliche Tiere (Symbolfoto).

Foto: imago stock&people / imago/blickwinkel

Haddington.  Der Versuch, seine Englische Bulldogge sexuell zu missbrauchen, ist für einen jungen Schotten blutig geendet. Wie die „Sunday Times“ berichtet, fand die Polizei den 22-Jährigen bewusstlos in einer Blutlache liegend in seiner Wohnung im schottischen Haddington vor.

Der Vorfall ereignete sich schon im September, konnte aber erst jetzt aufgeklärt werden. Wie die Polizei nun mitteilte, soll sich der Hundehalter seine Genitalien mit Erdnussbutter eingeschmiert haben, um das Tier zum Ablecken zu bewegen. Dabei habe der Hund Penis und Hodensack des Mannes abgebissen und anschließend verspeist.

Der Hund wurde nach dem Vorfall eingeschläfert

Der Mann wurde sofort in ein Krankenhaus in der schottischen Hauptstadt Edinburgh gebracht, seine Genitalien waren aber nicht zu retten. Polizeiliche Ermittlungen gibt es in dem Fall nicht. Der Hund wurde nach dem Vorfall zunächst in ein Tierheim gebracht und später eingeschläfert, berichtet die „Sunday Times“ (Bezahlinhalt).

In Deutschland verbietet das Tierschutzgesetz, „ein Tier für eigene sexuelle Handlungen zu nutzen oder für sexuelle Handlungen Dritter abzurichten oder zur Verfügung zu stellen und dadurch zu artwidrigem Verhalten zu zwingen“. Verstöße gegen können mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Im Landkreis Landshut sucht die Polizei seit dem Wochenende nach einem Mann, der sich an einem Schaf vergangenen haben soll . (küp)