Gerichtsurteil

Anklage legt Revision gegen Urteil im Mordfall Kandel ein

Im Fall der erstochenen Mia legt der Staatsanwalt Revision ein. Der Ex-Freund des Opfers war nach Jugendstrafrecht verurteilt worden.

Maximilian Endler, Anwalt des Angeklagten im Mordfall Mia, vor dem Landgericht Landau.

Maximilian Endler, Anwalt des Angeklagten im Mordfall Mia, vor dem Landgericht Landau.

Foto: Andreas Arnold / dpa

Landau.  Im Fall des tödlichen Messerangriffs auf die 15-jährige Mia im pfälzischen Kandel hat die Staatsanwaltschaft Revision gegen das Urteil von achteinhalb Jahren Haft eingelegt. Das teilte die Anklagebehörde in Landau am Mittwoch ohne weitere Details mit.

Das Landauer Landgericht hatte den vermutlich aus Afghanistan stammenden jungen Flüchtling wegen Mordes und in einem weiteren Fall wegen Körperverletzung für schuldig befunden.

Der Angeklagte habe das Urteil direkt angenommen und auf Rechtsmittel verzichtet, hatte der Pressesprecher und Vizepräsident des Landgerichts, Robert Schelp, am Montag gesagt.

(aba/dpa)

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