Body-Positivity

Plus-Size-Model Tess Holliday auf Cover der „Cosmopolitan“

Tess Holliday ist das erste Plus-Size-Model auf dem Cover der britischen „Cosmospolitan“. Sie ist Ikone der Body-Positivity-Bewegung.

Tess Holliday auf dem Cover der Oktoberausgabe der britischen „Cosmopolitan“.

Tess Holliday auf dem Cover der Oktoberausgabe der britischen „Cosmopolitan“.

Foto: COSMOPOLITAN

London.  Tess Holliday ziert das Oktober-Cover der englischen Cosmopolitan. Die Amerikanerin ist eine Ikone innerhalb der Body-Positivity-Bewegung. Sie war bereits Teil einer Werbekampagne von H&M und auch auf dem Cover des „People“-Magazins.

Der BBC sagte das 33-jährige Model, dass sie in Tränen ausgebrochen sei, als sie die Anfrage erhalten habe. „Ein Magazin wie dieses hat niemals jemanden wie mich, einen wirklich fetten Körper, auf das Cover einer Zeitschrift gebracht.“

Das Plus-Size-Model ist die erste Frau mit Größe 50 auf dem Cover

Das amerikanische Plus-Size-Model teilte das Titelblatt und ihren Stolz auf Instagram: „Ich bin buchstäblich ein Cosmo-Girl! Ich kann selbst nicht glauben, dass ich das sage! Hätte ich einen Körper wie meinen auf diesem Magazin gesehen, als ich ein junges Mädchen war, es hätte mein Leben verändert. Ich hoffe, das tut es für ein paar von euch.”

Die 33-Jährige ist die erste Frau mit Kleidergröße 50, die es auf das Cover des Magazins geschafft hat. Ihre 1,6 Millionen Follower auf Instagram teilten ihre Freude. In den Kommentaren gab es aber auch die Kritik, die Holliday regelmäßig entgegenschlägt: Gegner meinen, das Model propagiere Fettleibigkeit.

Holliday: „Ich wollte einfach nicht mehr hier sein“

„An alle, die sagen, ich bin eine Belastung für das britische Gesundheitssystem – ich bin Amerikanerin, also müsst ihr euch keine Sorgen über meinen fetten Arsch machen“, antwortete Holliday ihren Kritikern via Twitter. Sie habe noch nie einem Follower geraten, zuzunehmen, sagte das Model der BBC.

In einem Interview für die Oktoberausgabe der „Cosmopolitan“ sprach Holliday auch über ihre seelische Gesundheit. Es habe Phasen in ihrem Leben gegeben, in denen sie einfach verschwinden wollte. „Ich hatte damals das Gefühl, jedem um mich herum Leid zuzufügen. Ich war so müde von diesen Schmerzen. Ich wollte einfach nicht mehr hier sein“, sagt Holliday. (nqq)

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